Feb 09, 2019 13:56 CET

Wushu, auch bekannt als Kung fu, ist eine Mischung aus den chinesischen Kampfkünsten mit einem östlichen philosophischen Hintergrund. Es wird nach den Kampfübungen Sanda (auch: San Shou) und dem Taolu, d.h. der Ausführung von Kampfbewegungen, unterschieden.

Iran hat in den 90iger Jahren zum ersten Mal an den Wushu-Wettkämpfen teilgenommen. Die iranischen Wushu-Sportler entwickelten sich zu einem ernsthaften Konkurrenten der Chinesen, die diese Sportart begründet haben. Bei den internationalen Wushu-Meisterschaften, die alle zwei Jahre in einem anderen Land stattfinden, hat Iran 35mal Gold, 19mal Silber und 20mal Bronze gewonnen und folgte China auf Platz zwei in diesem Kampfsport. Schließlich hat es während der 14. Runde der Wushu-Weltmeisterschaften für Erwachsene im Jahre 2017 in der russischen Stadt Kasan als einziges Land den Chinesen, die immer als die besten Wushu-Sportler galten und in allen vorherigen 13 Runden dieser Wushu-Weltmeisterschaften Erster geworden waren, in der Disziplin Wushu-Sanda , d.h. dem Wushu-Zweikampf, eine Niederlage bereiten können. Die Sanda-Sportler des iranischen Wushu-Nationalteams errangen mit 7 Gold- und einer Silbermedaille zum ersten Mal in der Weltgeschichte den Meistertitel für Wushu-Sanda und China musste sich in diesem Kampfsport mit dem zweiten Platz begnügen.

 

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