Mar 20, 2019 08:45 Europe/Berlin
  • Nach Kritik an Verteidigungsausgaben fordert FDP-Vize Ausweisung von US-Botschafter aus Berlin

Berlin(ParsToday)- Kritik des US-Botschafters in Berlin Richard Grenell am Bundeshaushaltsplan der deutschen Bundesregierung hat die harte Reaktion Berlins hervorgerufen.

Grenell kritisierte, dass in dem vom Bundesfinanzminister Olaf Scholz vorgelegten Haushaltsplan zu wenig Verteidigungsausgaben vorgesehen worden seien. Daraufhin forderte der FDP-Vize, Wolfgang Kubicki, die Bundesregierung auf, den US-Botschafter zur unerwünschten Person zu erklären und auszuweisen. 

Kubicki bezeichnete das Verhalten des amerikanischen Botschafters als unerträglich, der sich wie  Generalgouverneur von Kleindeutschland benähme, der versuche, Deutschland zu sagen, was zutun und was zu unterlassen sei.

US-Präsident Donald Trump fordert seit Langem, dass die europäischen Nato-Partner mehr Geld für die Verteidigung ausgeben. In Paris sagte er im November letzten Jahres, die Last liege bisher vor allem auf den USA. "Wir wollen Europa helfen, aber es muss fair sein", sagte Trump. 

Die 27 Nato-Mitgliedsstaaten, zu denen auch Deutschland und Frankreich zählen, haben sich verpflichtet, zwei Prozent ihres Bruttoinlandsprodukts (BIP) in Rüstung zu investieren.

 

 

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