• Rohani fordert Druck auf Regierung von Myanmar um Genozid an Rohingya zu stoppen

New York (ParsToday) - Der iranische Präsident Hassan Rohani hat den Druck auf die Regierung in Myanmar als dringend notwendig bezeichnet, um die Gewalt gegenüber den Rohingya-Muslimen und somit deren Genozid zu stoppen.

Präsident Hassan Rohani hat am Montag bei seiner Zusammenkunft mit Stefan Löven, dem schwedischen Ministerpräsidenten, am Rande der 72. UN-Vollversammlung in New York, gesagt, dass die Rolle der Europäischen Union sehr wichtig sei, um das unmenschliche Vorgehen Myanmars gegenüber den Muslimen in diesem Land zu stoppen und den Rohingya-Flüchtlingen zu helfen.

Außerdem würdigte er bei diesem Treffen auch die starke Position der EU, wie z.B. auch Schwedens, bezüglich dem Atomabkommen, JCPOA, und fügte hinzu: "Die Stellungnahme der neuen US-Regierung ist für diesen wichtigen internationalen Vertrag unpassend."

Der schwedische Ministerpräsident bezeichnete die Lage der Muslime in Myanmar als eine Tragödie und ergänzte, dass Schweden alles was in seinen Möglichkeiten stehe, diesbezüglich tun werde.

Der iranische Präsident hat am Rande der UN-Vollversammlung in New York auch mit dem österreichischen Präsidenten Alexander Van der Bellen gesprochen und auf die Rolle des JCPOA für den Ausbau der bilateralen Zusammenarbeit hingewiesen und gesagt: "Die vollständige Umsetzung des JCPOA's ist zum Vorteil für die EU und die Region."

 

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Sep 19, 2017 09:07 Europe/Berlin
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