• Rohani: Al-Quds - unzertrennlicher Teil Palästinas

Teheran (IRNA) - In einem Telefonat haben der iranische Präsident und sein türkischer Amtskollege al-Quds als einen unzertrennlichen Teil Palästinas bezeichnet.

Hassan Rohani wies bei diesem Telefonat auf den Vorschlag des türkischen Präsidenten zur Einberaumung einer Dringlichkeitssitzung der Organisation für Islamische Zusammenarbeit in Istanbul hin und sagte: "Wir sind der Meinung, dass in der gegenwärtigen Situation alle islamischen Länder einseitig gegen diese falsche, illegitime, provokative und sehr gefährliche Entscheidung der USA vorgehen sollten."

"Die Region braucht Ruhe und Stabilität", sagte Rohani und ergänzte, dass dieser falsche und illegitime Beschluss zu Instabilität in ganz Palästina und auch in der Region führen werde.

Unter Hinweis darauf, dass Israel sämtliche UN-Resolutionen missachtet und sich auch gegen die Internationale Gemeinschaft stellt, betonte er: "Zweifellos liegt die direkte Verantwortung aller Instabilität und Unsicherheit beim zionistischen Regime."

Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan ging ebenso auf den Beschluss Washingtons, al-Quds als Hauptstadt des besetzten Palästinas anzuerkennen ein und erklärte: "Die internen Differenzen in der Islamischen Welt haben diese besorgniserregende und gewagte Entscheidung Trumps möglich gemacht. Die Islamische Welt muss nun ihre Einheit und ihren Widerstand gegen diese Maßnahme zeigen."

Vor wenigen Tagen hatte US-Präsident Donald Trump verkündet, er werde den Plan zur Verlegung der amerikanischen Botschaft von Tel Aviv in die Stadt al-Quds in die Tat umsetzen.

 

Dec 06, 2017 14:44 Europe/Berlin
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