Dec 22, 2017 14:44 Europe/Berlin
  • Teheraner Freitagsimam: Es gibt keinen Beleg über Transfer iranischer Raketen nach Jemen

Teheran (ParsToday) - Der heutige Freitagsimam von Teheran, Ayatollah Mohammad Imami-Kaschani, hat die Behauptung über die Lieferung iranischer Raketen an Jemen als haltlos bezeichnet.

In seiner Ansprache zum heutigen Freitagsgebet von Teheran unterstrich Ayatollah Emami-Kaschani: "Laut einschlägigen Experten waren die durch Jemen eingesetzten Raketen nicht iranischer Herkunft, außerdem gibt es keine Indizien für die Lieferung iranischer Raketen an Jemen, betonte er."

"Die USA verkaufen Waffen an Saudi-Arabien im Wert von einigen Hunderten  von Milliarden US-Dollar, damit der Krieg in der Nahostregion bleibt, und damit auch Jemen bombardiert wird, dagegen protestiert aber niemand", stellte der Redner des heutigen Freitgsimams von Teheran fest. 

An einer weiteren Stelle seiner Ansprache ging Ayatollah Imami-Kaschani dann auf die Anti-Iran-Schritte des US-Präsidenten, Donald Trump, ein und sagte, Trumps Ziel dabei sei, die US-Niederlagen in der Nahostregion zu verdecken.

Er sagte dazu weiter: "Die Aktivitäten der USA sind stets gegen den Islam gerichtetet gewesen, und die Zusammenarbeit dieses Landes mit Saudi-Arabien bei der Intakthaltung der IS-Terrormiliz endete mit einer herben Niedergalage."

Bei einer  Pressekonferenz in Washington präsentierte die  amerikanische UNO-Botschafterin, Nikki Haley, letzte Woche Trümmerteile von angeblich iranischen Raketen. Ohne auf die schonungslose Waffenunterstützung Washingtons für Saudi-Arabien zur Bombardierung der unschuldigen Menschen im Jemen einzugehen, warf Haley Iran vor, die jemenitische Ansarollah-Bewegung für Raketenangriffe auf Riad, ausgerüstet zu haben.

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