Jan 01, 2018 06:23 Europe/Berlin
  • Rohani: USA hat kein Recht, Mitleid für iranisches Volk zu empfinden

Teheran (ParsToday) - Laut dem iranischen Präsidenten Hassan Rohani hat Donald Trump nicht das Recht, Mitleid für das iranische Volk zu empfinden, wo er doch die Iraner vor kurzem noch als Terroristen bezeichnet hat.

Auf der gestrigen Kabinettssitzung wies Hassan Rohani auf einige der jüngsten Proteste in verschiedenen Teilen Irans hin und sagte: "In Übereinstimmung mit der Verfassung und den Grundrechten kann das iranische Volk seine Kritik und sogar seine Proteste äußern."

Laut Irans Präsident sollten die zuständigen Behörden den Bürgern die Möglichkeit für legale Kritik und Proteste, sogar Kundgebungen und legitime Zusammenkünfte schaffen. "Es darf jedoch keine Atmosphäre entstehen, dass die Freunde der Islamischen Revolution und die Bürger Sorgen um ihr Leben oder um ihre Sicherheit haben."

Unter Hinweis auf die Verschwörungen der Feinde des islamischen Irans betonte er: "Das iranische Volk ist sich stets der sensiblen Bedingungen des Landes, der Region und der Welt bewusst und entscheidet selbst über seine nationalen Interessen."

Anschließend deutete Rohani darauf hin, dass manche arabische Länder in der Region keine gute Beziehung zur iranischen Nation haben und nun Freudentänze vollführen und sagte: "Nationale Sicherheit, Frieden und nationale Solidarität, Einheit und Brüderlichkeit in Iran sind der größte Reichtum in der Region."

Laut dem iranischen Präsidenten wird die Regierung keine Gruppierung dulden, die öffentliches Eigentum zerstört, die soziale Ordnung stört oder Unruhen in der Gesellschaft verursacht.

In den vergangenen drei Tagen haben einige Bürger in mehreren iranischen Städten bei Protestkundgebungen gegen die Preissteigerungen und die unzureichende Kontrolle der Regierung diesbezüglich protestiert, wobei einige dieser Versammlungen durch das Vorgehen opportunistischer und chaotischer Elemente in Gewalt umschlug.

Die Verantwortlichen in den USA und ausländische Medien nutzen diese Volkskundgebungen aus, damit sie in Unruhen und Chaos münden.

 

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