• Iran schließt möglichen Vorschlag Europas zur Änderung des Atomabkommens aus

Teheran (ParsToday) - Der Sprecher der iranischen Atomenergieorganisation Behrouz Kamalwandi hat in Bezug auf einen möglichen Vorschlag Europas zur Änderung des Atomabkommens bekräftigt: "Die Wahrscheinlichkeit, dass ein Europäer sagen würde, ändert diesen Teil des Abkommens damit ihn auch Donald Trump akzeptiert, ist gegen Null."

"So jedenfalls interpretieren wir unsere Beziehungen zu Europa", ergänzte Kamalwandi am Montag in einem Interview mit der Zeitung "Asr-e Iran".  Er fuhr fort: "Die zuerst verhängten Sanktionen werden inzwischen nur noch von den USA umgesetzt, und dies ist sehr schwierig und beeinträchtigt die Wirksamkeit der Sanktionen beachtlich. Im Gegensatz zu den USA versuchen die Europäer die Investitionen ihrer Unternehmen in Iran zu unterstützen. Die europäischen Länder haben sogar erklärt nach Mechanismen zu suchen, die europäische Investitionen in Iran schützen."

Ferner erklärte der Sprecher der iranischen Atomenergieorganisation, dass England nach dem Amtsantritt von Trump in den USA den vereinbarten Verkauf von 900 Tonnen Uran an Iran verweigert. Die IR Iran verfolge nun diesen Fall.

Das 2015 zwischen Iran und der G 5+1 erzielte Atomabkommen ist seit Janaur 2016 in Kraft. Die USA als ein Unterzeichner dieses internationalen Vertrages haben aber wiederholt gegen diese Vereinbarung verstoßen. 

Feb 13, 2018 09:41 Europe/Berlin
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