• Araghchi: JCPOA muss ohne ein Wort weniger oder mehr umgesetzt werden

Teheran (ParsToday) – Irans stellvertretender Außenminister und Russlands Vizeaußenminister haben in Teheran bilaterale Fragen und die letzten Entwicklungen bezüglich des JCPOA erörtert.

Abbas Araghchi sagte am Mittwoch am Rande seines Treffens mit Sergei Ryabkov: "Das heutige Treffen erfolgt im Rahmen der Beratungen, die zwischen uns und dem russischen Außenministerium seit vor den JCPOA-Verhandlungen begonnen wurden und während der Atomverhandlungen äußerst intensiv und eng verliefen."

"Unter den momentanen Umständen und in Anbetracht der äußerst negativen Atmosphäre, die  US-Präsident Donald Trump bezüglich des JCPOA geschaffen hat, sowie angesichts seiner Drohungen und Fristsetzungen, spürt man den Wert dieser Beratungen mehr denn je", so Araghchi.

Er fuhr fort: "Russland war stets einer der ernsthaftesten Unterstützer des JCPOA. Es hat während den Verhandlungen große Hilfen geleistet und auch während dessen Umsetzung immer Unterstützung geleistet."

Als Antwort auf die Frage, ob es bezüglich des JCPOA zu erneuten Verhandlungen kommen könnte, sagte der iranische Vizeaußenminister: "Bezüglich des JCPOA ist unsere Stellungnahme sehr deutlich und die Positionen Russlands, Chinas und der drei europäischen Länder waren es bisher auch."

Er unterstrich: "Neue JCPOA-Verhandlungen sind nicht möglich. Diesem Vertrag wird kein Wort hinzugefügt oder entnommen."

 

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Feb 14, 2018 16:32 Europe/Berlin
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