• Irans Außenministerium: Großbritannien soll Saudi-Arabien unter Druck setzen, blutige Angriffe auf Jemen zu stoppen

Teheran (Pars Today) - Der Sprecher des iranischen Außenministeriums Bahram Ghasemi hat heute auf anti-iranische Äußerungen der britischen und saudischen Regierungsvertreter reagiert und gesagt, dass Großbritannien und andere Staaten Saudi-Arabien unter Druck setzen sollen, um das Blutvergießen im Jemen zu beenden.

"Großbritannien und andere Staaten sollen durch eine verantwortungsvolle Maßnahme Riad unter Druck setzen, damit Saudi-Arabien das Blutvergießen im Jemen und die Verbreitung der extremistischen Ideologie stoppt", sagte Ghasemi und unterstrich, dass der Weltfrieden nicht wegen wirtschaftlicher Interessen gefährdet werden dürfe. Im Hinblick auf den Besuch des saudischen Thronfolgers Mohammad Bin Salman in London hat Ghasemi gesagt: "Es ist eine interessante Ironie, dass britische Regierungsvertreter beim Treffen mit Regierungsvertretern Saudi-Arabiens, das so viele Verbrechen in Jemen verübt und eine menschliche Katastrophe verursacht hat und seit Jahren die Hauptquelle für die Verbreitung der extremistischen Gedankenguts und des Terrorismus in der Welt ist, gegen Iran und seine Rolle sprechen". Er betonte weiter: "Die politischen und militärischen Unterstützungen für Saudi-Arabien seitens der USA und Großbritanniens sind eine Bedrohung für die Sicherheit und den Frieden in der ganzen Region." Solche Unterstützungen seitens der britischen Regierung für Riad mache Großbritannien stärker verantwortlich für die Fortsetzung der Krise in der Region und erschwere nur den Weg zur Kooperation zwischen den Staaten der Region und zur Erzielung des Friedens, so Ghasemi weiter.          

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Mar 08, 2018 16:42 Europe/Berlin
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