• Zarif: Einmischung der Fremden verzögert Frieden in Syrien

Brüssel (ParsToday) - Nach den Worten des iranischen Außenministers ist die Einmischung der Fremden ein Grund für die Verzögerung des Friedens in Syrien.

Am zweiten Tag der Brüsseler Geberkonferenz für Syrien in Brüssel nannte Mohammad Javad Zarif die Vereinbarung der Waffenruhe Syrien eine Priorität und hob hervor: Als Umsetzer des Astana-Prozesses treten Iran, Russland und die Türkei für die Errichtung weiterer Deeskalationszentren in dem Land ein.

Er fügte hinzu, dass der Syrien-Konflikt nur politisch gelöst werden kann und zwar im Rahmen eines reellen und übergreifenden politischen Prozesses, der vom syrischen Volk gelenkt wird. Dieser Prozess müsse unter voller Achtung der Souveränität, der territorialen Integrität und der Unabhängigkeit Syriens stattfinden, so Zarif.

Laut dem iranischen Chefdiplomaten habe die Islamische Republik Iran in den vergangenen Jahren aktiv an das syrische Volk humanitäre Hilfe geleistet, einschließlich den Binnenflüchtlingen und jenen, die eingekesselt waren.

Die Geberkonferenz für Syrien findet auf Initiative Irans, Russlands und der Türkei seit Januar 2017 mit dem Ziel statt, Frieden in dem Land herzustellen.

Die zweite Geberkonferenz wurde gestern im Beisein von Regierungsvertretern aus 80 Ländern, darunter Iran und unter dem Vorsitz der Vereinten Nationen und der Europäische Union in Brüssel ausgetragen.

Apr 26, 2018 07:01 Europe/Berlin
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