• Teheraner Freitagsimam: Quds-Tag war gegen israelisches Regime, USA und reaktionäre Kompromissbereite in der Region gerichtet

Teheran (ParsToday) - Nach den Worten des Teheraner Freitagsgebetsimam haben sich die Kundgebungen zum Internationalen Al-Quds-Tag nicht nur gegen das israelische Regime gerichtet, sondern auch gegen die USA und die reaktionären Kompromissbereiten in der Region - ein bösartiges Dreieck, das vom zionistischen Regime, den USA und Saudi-Arabien gegen die Muslime gebildet wird.

Ayatollah Ahmad Khatami, sagte dies beim heutigen Freitagsgebet, das zeitgleich mit den Kundgebungen zum Internationalen Al-Quds-Tag verrichtet wurde. Er beonte: Die USA und das zionistische Regime sind gemeinsame Feinde des Islam und die Verschwörungen und feindlichen Pläne sollen die Palästina-Frage in Vergessenheit geraten lassen.

Khatami fügte hinzu, dass es bei der Anerkennung des zionistischen Regimes zu einem Wettstreit unter den reaktionären Komprommisbereiten in der Region gekommen sei.

An einer weiteren Stelle seiner Ausführungen betonte er, die Raketenmacht, der Einfluss Irans in der Region und die Atomaktivitäten gehören zu den drei Stärken Irans. Diese kommen militärisch jedoch nicht zum Einsatz, denn die islamische Lehre lehnt militärische Atomaktivitäten ab.

Abschließend hob Khatami hervor: "Die Islamische Republik Iran steht zu ihrer Raketen-Stärke. Sie produziert Raketen so viel sie will und erhöht auch deren Reichweite."

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Jun 08, 2018 16:09 Europe/Berlin
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