• Laridschani: Widerstand und Erwachen des palästinensischen Volkes haben Zionisten beunruhigt

Teheran (ParsToday) - Der iranische Parlamentschef hat in einer Rede anlässlich der Quds-Kundgebungen in Teheran erklärt: Der Widerstand und das Erwachen des palästinensischen Volkes hat zu einer Beunruhigung des zionistischen Regimes geführt.

Ali Laridschani nannte die beeindruckende Präsenz der iranischen Bürger bei den Kundgebungen zum Internationalen Al-Quds-Tag ein Zeichen für die Unterstützung der Iraner für das unterdrückte palästinensische Volk.

Mit Hinweis auf die Druckausübungen der USA und des zionistischen Regimes auf Iran sagte er: Washington und Tel Aviv wollen damit die Weltöffentlichkeit von der Palästinafrage ablenken.

"Obwohl bei den Märschen zur Rückkehr bislang mehr als 200 Menschen den Märtyrertod fanden und tausend weitere verletzt wurden, haben diese Kundgebungen das zionistische Regime nun in Aufruhr versetzt", so Laridschani weiter.

Der iranische Parlamentschef bezeichnete Israel und Saudi-Arabien als den Ursprung für das Chaos in der Region und ergänzte: Sollten diese Beiden Iran an den Rand drängen wollen, werde dies eine Bedrohung der Sicherheit nach sich führen.

Laut Laridschani sei in der gegenwärtigen regionalen Lage der Widerstand die einzige Möglichkeit zur Lösung des Palästina-Problems.

An einer weiteren Stelle seiner Rede wies der iranische Politiker auf die Forderung der USA an Tel Aviv hin, die Golanhöhen unter seinen Einfluss zu bringen und sagte: Die Amerikaner wollen dieses Chaos nutzen, um den Widerstand der Hisbollah und der Palästinenser zu schwächen und alternative Bedingungen für den palästinensischen Widerstand zu schaffen.

Die Kundgebungen zum Internationalen Al-Quds-Tag fanden neben Iran auch in anderen Ländern der Erde statt.

Jun 08, 2018 16:33 Europe/Berlin
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