• Britannien lehnt antiiranische Forderung der USA ab

London (ParsToday/ Farsnews) – Das britische Außenministerium betonte das Festhalten Londons am Nuklearvertrag und lehnte die Forderung der USA, sich den US-Sanktionen gegen Iran anzuschließen, ab.

Nachdem der amerikanische Botschafter Woody Johnson in London, Großbritannien aufforderte, sich der Position Washingtons beim Austritt aus dem Atomabkommen anzuschließen, gab das Außenministerium des Landes am Mittwoch bekannt, London werde seine JCPOA-Verpflichtungen einhalten.

Das Ministerium fügte hinzu, London sei entschlossen auch jene Unternehmen, die mit dem Iran Handel betreiben, von den Folgen der US-Sanktionen zu schützen.

Kürzlich hatte Woody Johnson London gebeten, anstatt die Stellung der Europäischen Union gegenüber Iran zu unterstützen, die Position Washingtons zu befürworten und aus dem Atomabkommen auszutreten.

Der US-Botschafter in London setzte ferner eine klare Frist für den Verzicht britischer Unternehmen auf den Handel mit Iran und warnte vor ernsthaften Konsequenzen beim Handel mit den USA, falls diese sich nicht daran halten würden.

Am 8. Mai laufenden Jahres trat der US-Präsident Donald Trump in einem einseitigen und illegalen Schritt und aus haltlosen Gründen aus dem Nuklearvertag mit Iran aus und kündigte die Wiederbelegung der Sanktionen gegen Iran an.

Um europäische Unternehmen, die rechtmäßig in Iran Handel betreiben vor den Folgen dieser Sanktionen zu schützen, hat die EU ihr Abwehr-Gesetz in Kraft gesetzt.

 

Aug 15, 2018 16:26 Europe/Berlin
Kommentar