• Iran: Meiste Länder sind gegen anti-iranische US-Politik

Peking (ParsToday/IRNA) - Der Leiter des strategischen Rates für Auslandsbeziehungen Irans sagte: "Die USA verfolgen ihre anti-iranische Politik mit Gewalt, Schikane und Drohungen."

Kamal Kharazi fügte am Montagabend bei einem Vortrag zum Thema "Die iranische Außenpolitik in der gegenwärtigen SItuation" in der Universität für internationale Studien in Peking hinzu: "Solange in der US-Politik keine Änderungen sichtbar sind, und die Politik der Gewalt und Drohungen gegenüber dem iranischen Volk und seiner Staatsordnung sich nicht ändert, ist Teheran in keinster Weise für einen Verhandlungsbeginn mit Amerika bereit."

Der ehemalige iranische Außenminister hob hervor, dass die amerikanischen Politiker einige Länder, wie z.B. Iran China, Russland und sogar die europäischen Verbündeten als eine Gefahr für die Weltmacht USA ansehen, und aus ihrer Sicht dürften politische und militärische Aktivitäten und der regionale Einfluss anderer Länder die amerikanische Hegemonie in der Welt nicht behindern.

Der Leiter des strategischen Rates für Auslandsbeziehungen Irans ergänzte, die IR Iran habe zuvor bei den von den USA initiierten Atomverhandlungen ihren guten Willen gezeigt, was in dem Atomabkommen der G5+1 mit Iran - JCPOA - mündete.

"Den Berichten der Internationalen Atomenergieorganisaton, IAEA, zufolge hat Iran sich an seine Verpflichtungen aus diesem Abkommen gehalten, aber mit dem Wechsel der US-Regierung  und der Machtergreifung extremistischer Gruppen im Weißen Haus, sind die USA aus dem Atomabkommen ausgestiegen und zwingen mit Sekundärsanktionen und Fristen andere Länder sich dem Druck der USA auf Iran anzuschließen."

 

Sep 11, 2018 15:37 Europe/Berlin
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