• Rohani: Die Welt ist gegen den Unilateralisums der USA

Teheran (ParsToday) - Laut Irans Präsident lehnen die meisten Länder der Welt den Unilateralismus der USA ab und sind gegen die Zwangspolitik dieses Landes.

Laut IRNA ging Hassan Rohani in einem in der Washington Post erschienenen Artikel zunächst auf den Ausstieg der USA aus dem Atomabkommen ein und schrieb: Die USA rechneten damit, dass Iran nach deren Rückzug aus dem Atom-Deal, das Abkommen ebenfalls verlassen werde. Somit sollte dann ein internationales Bündnis gegen das Land gebildet und sämtliche Sanktionen wieder eingeführt werden. 

Mit dem Entschluss Irans, den Europäern eine Frist einzuräumen, sei dieser Plan der Amerikaner jedoch nicht aufgegangen.

Die vermeintliche Unterstützung der Vereinigten Staaten für das iranische Volk hielt Irans Präsident für völlig absurd und heuchlerisch.

Er hob weiter hervor, dass durch die Verhandlungen Irans mit den anderen Seiten des Atomabkommens und deren Betonung zu dessen Aufrechterhaltung, die USA nun in die Isolation geraten seien.

Es sei äußerst selten der Fall, dass zwischen den USA und deren europäischen Verbündeten eine solche Uneinigkeit zu einem Thema besteht, betonte der Präsident und führte dies auf das legitime Recht Irans in der Atomfrage zurück.

Laut Rohani habe das iranische Volk bewiesen, dass es gegenüber ausländischen Druckausübungen standhafter geworden sei und größeren Widerstand leiste.

Abschließend schrieb er, dass es den Amerikanern auch vor dem Atomabkommen nicht gelungen sei, die iranische Nationen mit ihren Sanktionen zu ermüden. Deshalb wird Washington auch diesmal seine Haltung ändern müssen.

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Sep 22, 2018 08:57 Europe/Berlin
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