• Iran fordert USA auf, Dokumente über auferlegten Krieg durch Irak zu übergeben

Teheran (IRNA/ParsToday) - Der Kommandeur des Komitees für die Suche nach vermissten iranischen Soldaten hat die USA aufgefordert, die Dokumente über den auferlegten Krieg des irakischen Baath-Regimes gegen Iran, die ihnen zur Verfügung stehen, an Teheran zu übergeben, damit man die genauen Orte der Leichen der Märtyrer finden könne.

"Die Suche nach den Leichen der Märtyrer des auferlegten Krieges auf iranischem Boden ist zu Ende", teilte General Mohammad Bagherzadeh am Dienstag mit.

"Die Suche nach den Leichen der vermissten Soldaten im Irak hat begonnen. Da Iran die Informationen über die Orte der Leichen nicht zur Verfügung hat, müßte eine Fläche von 40-100 Quadratkilometern durchsucht werden", fügte er hinzu.

"Bisher wurden die Leichen von 45.000 Märtyrern gefunden. Die Suche nach den Leichen von 4.000 Soldaten im Irak ist aufgrund der vergangenen Zeit und des Klimabedingungen zeitaufwendig", erklärte General Bagherzadeh weiter.

Die Armee des irakischen Baath-Regimes unter Diktator Saddam Hussein, hat am 22.September 1980 mit allseitiger Unterstützung der Imperialisten für den Sturz der Islamischen Republik Iran, diesem Land einen achtjährigen Krieg auferlegt.

Während des Krieges genoss die Armee des Baath-Regimes volle Unterstützung von den imperialistischen Mächten, sowie den arabischen Anrainerstaaten des Persischen Golfes. Dabei haben mehr als 222 000 Iraner den Märtyrertod erlitten und mindestens 550.000 weitere wurden verletzt.

Der achtjährige auferlegte Krieg führte nicht zum Aufgeben und Rückzug des iranischen Volkes, sondern daraus erfolgte eine Selbstständigkeit bei der Herstellung von militärischen Ausrüstungen und bei der Stärkung des Widerstandsgeistes gegen die imperialistischen Länder.

Oct 09, 2018 13:02 Europe/Berlin
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