• Treffen mit den wissenschaftlich Begabten

Ajatollah Khamenei, Oberhaupt der Islamischen Revolution hat schon immer hervorgehoben, dass das wichtigste Kriterium für die Unabhängigkeit und Stärke eines Landes in den Fähigkeiten dieses Landes im Bereich der Wissenschaft besteht.

Ajatollah Khamenei, Oberhaupt der Islamischen Revolution hat schon immer hervorgehoben, dass das wichtigste Kriterium für die Unabhängigkeit und Stärke eines Landes in den Fähigkeiten dieses Landes im Bereich der Wissenschaft besteht.

 

Ein besonders interessantes Treffen des Revolutionsoberhauptes mit der Bevölkerung ist immer das Treffen mit den wissenschaftlich Begabten, wie das vom 17. Oktober dieses Jahres. Ajatollah Khamenei bezeichnete diese Begegnung mit der jungen Elite als eine hoffnungsfrohe Erfahrung und sagte zu seinen jungen Gästen: „Selbst wenn ich euch nicht persönlich sehe, so freue ich mich natürlich dennoch,  denn ich weiß,  dass es euch gibt, und bin im Bilde über eure Anstrengungen und die gewaltige Bewegung, die im Lande für die Ausbildung von Elitekräften begonnen hat. Natürlich bereitet mir die direkte Begegnung mit euch besondere Freude."

17.10.2018: Die akademischen Talente hören den Ausführungen des Revolutionsoberhauptes zu

 

Das Oberhaupt der Islamischen Revolution hat schon immer hervorgehoben, dass das wichtigste Kriterium für die Unabhängigkeit und Stärke eines Landes in den Fähigkeiten dieses Landes im Bereich der Wissenschaft besteht. Deshalb hat Iran nach dem Sieg der Islamischen Revolution und ganz besonders in den letzten zwei Jahrzehnten einen raschen Prozess zur Weiterentwicklung der Wissenschaften und  Aneignung von innovativem Wissen in Gang gesetzt. Es wurde ernsthaft in strategisch wichtige  Technologien investiert wie auf dem Gebiet der  Stammzellenforschung, neue Energien, Öko-Technologie, Mikroelektronik, Luft- und Raumfahrt, Nano-Technologie, iranische Medizin, Heilpflanzen usw. Auf diesen Gebieten konnte Iran Erfolge ernten und inzwischen ist sein Name in Bezug auf viele strategisch wichtige Wissenschaften unter den  Ländern zu sehen, die die meisten Fortschritte auf diesen Gebieten gemacht haben.

Bei seiner jüngsten Begegnung  mit der akademischen Jugend betonte Ajatollah Khamenei erneut, dass die geeignete Nutzung des Wissens und der Fähigkeiten der Elitekräfte den wissenschaftlichen Fortschritt des Landes fördert und daher zur Erstarkung des Landes und zur Reduzierung seiner Verwundbarkeit führt. Die Realität sieht anders aus, als das negative und hoffnungslose Bild, welches der Feind an die Wand malt, um die öffentliche Meinung international und im Iran  in die Irre zu führen. Und zwar liefert die  Existenz von mehreren Zehntausend begabten Kräften das wahre Bild vom Iran, welches für Hoffnung sorgt. Ajatollah Khamenei hob die Bedeutung  der  jungen talentierten Kräfte für eine richtige Zukunftsplanung  hervor und sagte zuversichtlich:  „Mit Gottes Hilfe ist das wahre Bild des Landes insgesamt genau das Gegenteil von dem was die Hegemonieordnung vorstellt. Zugleich muss die Nutzung der Eliten sicherlich im Rahmen der Planungen für  Fragen des Landes gesteigert werden.  Es müssen ihre Ansichten genutzt werden."

                 

Treffen mit den wissenschaftlich Begabten des Landes

 

Für die Islamische Revolution ist die religiöse Identität und sind Wissen und Wissenserwerb einerseits und andererseits die Unabhängigkeit und das Vertrauen in die eigenen Kräfte untrennbarer Bestandteil ihrer Werteordnung. Der Erwerb von Wissen ist eine islamische Pflicht, und außerdem besteht für die Unabhängigkeit das Bedürfnis nach Wissenschaft. Durch beides werden die wertmäßigen, sozialen und kulturellen Voraussetzungen für das Streben nach Wissen festgelegt und wird der wissenschaftliche Geist in der iranischen Gesellschaft verankert. 

Revolutionsoberhaupt Ajatollah Khamenei hat schon bei verschiedenen Treffen hervorgehoben, dass die heutige islamische Welt durch Einsatz von Wissen und internationalen Mitteln und aufgrund von Vernunft, Klugheit, Planung und Weitsicht,  an der Errichtung der neuen islamischen Zivilisation arbeitet. Wenn hierbei die vorhandenen Kapazitäten in der Gesellschaft mit der   wahren Lehre des Islams verbunden wird, wird die Islamische Weltgemeinde glänzende Innovationen auf dem Gebiet der Wissenschaft und Technologie und ebenso  in den gesellschaftlichen Bereichen vorstellen können.

Das Revolutionsoberhaupt erklärte, dass die  Elitekräfte des Landes  die internationalen Grenzen des Wissens überwinden könnten und fügte hinzu: Heute liegt das Wissen auf der Ebene der Menschheit - nicht auf der Ebene des Landes - zwischen bestimmten Grenzen; wir können einen Beitrag bei der Überwindung dieser Grenzen,  der Weiterentwicklung und der Ausdehnung dieser Grenzen leisten. Diesbezüglich war unser Anteil in den letzten Jahrhunderten sehr gering... Wir müssen die Grenze der Entdeckungen und des Wissens ausdehnen.... Wenn ich die Elitekräfte schätze und achte, so aufgrund dieser Sichtweisen. Unsere Talente können sowohl einen Einfluss auf unsere Lebenslage, als auch auf unsere Planung, und den Fortschritt des Landes sowie  den Fortschritt der Menschheit haben. "

                 

 

 

In den vergangenen Jahren haben die internationalen arroganten Mächte, insbesondere die USA versucht den Fortschritt Irans und seine wissenschaftliche Weiterentwicklung zu verhindern.  Sie haben Druckhebel benutzt wie die Sanktionen auf dem Gebiet der Wissenschaft und Technologie, um Iran zu isolieren und fremdabhängig zu machen. Damit scheiterten sie und Revolutionsoberhaupt Ajatollah Khamenei betrachtet dies als  ein Zeichen für  die Erstarkung des Irans. Er sagte,  der Feind werde, wenn Iran wissenschaftlich weitergekommen ist,  irgendwann seine Repressalien in Politik, Wirtschaft und Kultur reduzieren. Ajatollah Khamenei sagte: „Einer der Pläne des Feindes besteht darin,  den Idealismus  und die Identität zu bekämpfen und alle müssen auf diesen Angriffspunkt des Feindes achtgeben und ihn gewahr werden."  

 

                     

 

 

Ajatollah Khamenei empfahl den versammelten wissenschaftlichen Elitekräften und jungen Forschern, dass sie ihre Pflichten gegenüber der Bevölkerung  und in Bezug auf wichtige Angelegenheiten des Landes nicht vernachlässigen.

Natürlich ist der Weg zu der Erstarkung beschwerlich aber angesichts der vielen begabten jungen Menschen werden sich Wissenschaft und Kenntnis  erweitern lassen.

                      

 

 

Ajatollah Khamenei bezeichnete die guten menschlichen Ressourcen und aktiven progressiven Talente als ein großes Kapital. Er betonte: „Heute hat sich allerorts erwiesen, dass sich nichts so sehr auf den Fortschritt eines Landes auswirkt wie die menschlichen Ressourcen.  Das ist nun eine klare Sache… Die menschlichen Ressourcen sind ein großer Reichtum für jedes Land, so auch für unseres. Nun gut. Da sie ein Reichtum sind, besteht wie bei jedem anderen Reichtum auch die  Gefahr ausgeplündert zu werden und der Feind ist bestrebt, diesen Reichtum dem Land zu entreißen….“

 

Die Hegemoniemächte versuchen,  anderen Völkern diesen Reichtum wegzureißen, damit sie ihn selber nutzen und zugleich im Bereich Wissenschaft und Technologie, diesen Reichtum und Macht erzeugenden Besitzgütern, ein Monopol aufbauen. Ajatollah Khamenei sagte, dass die physische  Eliminierung von Elitekräften zu den Methoden der Hegemonieordnung gehört, die sie verwendet, um den Völkern diesen Schatz wegzunehmen und verwies in diesem Zusammenhang auf die Terroranschläge auf iranische Atomphysiker. Er sagte weiter: „Zusätzlich zu der physischen Ausschaltung, bestehen weitere Methoden der Hegemonieordnung zur Entwendung dieses großen Reichtums des Landes darin,  den Elitekräften ihre Kultur zu rauben oder sie auf andere Dinge abzulenken. Also müssen die Regierungsverantwortlichen und die Elitekräfte wachsam bleiben und achtgeben.“

Ajatollah Khamenei sagte, um der List der Hegemonieordnung, die sie gegenüber den Talenten des Landes anwendet, entgegen zu wirken , müsse die nationale Identität und der Idealismus unter den Elitekräften gestärkt werden. Er sagte: In der Gesellschaft der genialen Kräfte des Landes  muss die nationale Identität gefördert werden.  Die Elitekräfte des Landes müssen sich als  iranische Muslime fühlen und darauf stolz sein.  Dieses Gefühl muss unter ihnen gestärkt werden. Sie sollen stolz darauf sein, dass sie  die Nachfahren einer edlen und wertvollen Geschichte sind.“

 

Renommierte wissenschaftliche Institute der Welt bestätigen die  schnelle Weiterentwicklung Irans in Wissenschaft und Technologie in den letzten 39 Jahren.  Das Portal SCImago, welches die Entwicklungen auf diesen Gebieten beobachtet, veröffentlichte  eine Analyse unter dem Titel „Wie wird die wissenschaftliche Produktion  auf der Welt im Jahre 2018 sein?“  Aufgrund von Angaben, die er dem renommierten Wissenschaftsportal  Scopus  entnahm, reihte dieser Bericht den Iran zu den vier ersten Staaten international.

Dr. Mohammad Dschawad Dehqani, Leiter des Portals für Wissenschaftliche Texte der Islamischen Welt, ISC, sagt: „Gemäß den jüngsten Angaben des angesehenen internationalen Portals für Dokumente (ISI) nimmt die Islamische Republik Iran den ersten Platz für Produktion von Wissenschaft in der Islamischen Welt ein und hat   über 22 Prozent aller wissenschaftlichen Produktionen der muslimischen Länder erzeugt.“

Revolutionsoberhaupt Ajatollah Khamenei betonte, dass die Elitekräfte an den weltweiten Innovationen  teilhaben und sagte: „Heute produzieren wir – dank Gottes Segen – mehr als den uns zugeordneten Anteil an Wissenschaft auf der Welt. … d.h. wir müssen ein Prozent Anteil an der Produktion von Wissenschaft haben, aber wir haben 1,9 Prozent an der Produktion von Wissenschaft teil…Das ist natürlich etwas Gutes. Aber wir geben uns nicht damit zufrieden. Wir müssen noch mehr dazu beitragen.“

 

Zum Abschluss des diesjährigen Treffens mit der jungen  wissenschaftlichen Elite forderte Revolutionsoberhaupt  diese auf, unter dem Banner der Gerechtigkeitsliebe, gegen Monopolisierung der Wissenschaft und gegen das Unrecht zu kämpfen, um Innovation bemüht zu sein und  wissenschaftlichen Beziehungen zu den  Staaten zu pflegen, die auf dem Wege zum Fortschritt sind. Er empfahl  die Wissen produzierenden Unternehmen  zu nutzen und ging noch einmal auf die weitgehende Schwarzmalerei des Feindes in Bezug auf die Lage im Iran ein. Er sagte: „Es gibt Schwankungen des Währungskurses und Unterhaltsprobleme. Aber insgesamt gesehen sieht die Realität des Landes – und darüber mögen sich die Feinde schwarzärgern -    – ganz anderes aus als das Bild, das die nach Vorherrschaft strebenden Fremdmächte vom Iran zeichnen.“

Zum Schluss sei noch der weise Satz von Imam Ali (F) erwähnt, der die Bühne, von der aus Ajatollah Khamenei zu der Versammlung sprach, schmückte. Er lautet: „ Jedes Gefäß kann nur so groß sein, wie das was  man in es hineingießt, bis auf das (Gefäß) Wissen, welches größer wird, wenn man ihm Kenntnisse hinzufügt.“

 

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Oct 24, 2018 05:28 Europe/Berlin
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