Dec 08, 2018 17:06 Europe/Berlin
  • Irans Parlamentspräsident wirft USA kommerzielle Vorstellung von Menschenrechten vor

Teheran(ParsToday)- Irans Parlamentspräsident hat die unilaterale Politik des aktuellen US-Präsidenten als gefährlich bezeichnet, was darauf hinweist, dass die US-Regierung eine kommerzielle Vorstellung von Menschenrechten hat.

Auf der 2. Konferenz der sechs Länder der Region in Teheran mit dem Thema "Terrorismusbekämpfung" sagte Ali Laridschani heute: Das Verhalten des US-Präsidenten, Donald Trump, habe zur Vernichtungen der Menschenrechtsgremien geführt und damit die Länder der Welt enttäuscht.

Laridschani erinnerte dann daran, dass die USA und einige weitere Länder, die die Terrorismusbekämpfung für sich reklamieren, den Terrorismus in Wahrheit instrumentalisieren. Dieses Verhalten habe die Länder der Region dazu veranlasst, an den Aufbau eines   regionalen Systems zur Terrorismusbekämpfung zu denken, wofür die Zusammenarbeit zwischen Iran, Russland und der Türkei in Syrien ein klares Bespiel ist, die auch zum großen Teil  erfolgreich gewesen sei, unterstrich Irans Parlamentspräsident.

Er kritisierte, dass sie USA eine unilaterale Politik verfolgen, der UN-Sicherheitsrat und die internationalen Gremien ihrer Pflicht nicht nachkommen, wie etwa in der Frage des Iraks, Syriens, Libyen und in anderen Regionen sowie die einseitigen US-Sanktionen gegen Russland und den Iran, erlebt man, dass keiner dieser Schritte durch eine  UN-Resolution gedeckt ist, und der UN-Sicherheitsrat  darauf auch  gar nicht reagiert.

Die 2. Konferenz der sechs Länder Iran, Afghanistan, Pakistan, der Türkei, China und Russland mit dem Thema "Terrorismusbekämpfung und Intensivierung der Kommunikationen innerhalb der Region" begann heute in Teheran.

 

 

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