Mar 22, 2019 05:12 Europe/Berlin
  • Extrablatt 1397 

Rückblick auf die gescheiterten Verschwörungen der Feinde

 

 

 

Was die amerikanischen Regierungen in den vergangenen 40 Jahren seit dem Bestehen der  Islamischen Republik Iran am meisten verärgert hat, ist die Erstarkung der regionalen Position unseres Landes.

Die Amerikaner haben 40 Jahre lang versucht, Iran Schwierigkeiten zu bereiten – durch Krieg, Sanktionen, Störung der Sicherheit und Unterstützung von Terroristen. Aber die Iraner sind nicht nur während der Zeit der Heiligen Verteidigung gegenüber den Verschwörungen der USA tapfer geblieben, sondern sie leisten auch heute gegenüber den Machtdemonstrationen des US-Präsidenten Trump Widerstand und behindern die Hegemoniebestrebungen der USA.

Das vergangene iranische Sonnenjahr 1397 hat hierbei eine entscheidende Rolle gespielt. Der anti-iranische US-Komplott konzentrierte sich zu einem beachtlichen Teil darauf, eine Koalition gegen Iran aufzustellen. Trump hat daher, um die Saudis und andere arabische Regimes in der Region für sich zu gewinnen, Vorwürfe gegen Iran erhoben und damit zwei Absichten verfolgt. Einmal wollte der Präsident die kranke US-Wirtschaft mit den Öldollars dieser arabischen Staaten aufpäppeln und auf der anderen Seite hatte er auch den neuesten Sicherheitsplan der USA in der Region vor Augen und wollte zur Wahrung seiner Position im Sicherheitsbereich eine gewisse  Arbeitsteilung erreichen. Einige Medien haben die Strategie Trumps  damit umschrieben, dass er durch Angstmache vor dem Iran den arabischen Ländern Öldollars abzwingt und diese Länder in kriegerische Stammesfehden verwickelt.

Der bekannte arabische Autor und Analyst Abdel Bari Atwan, ist diesbezüglich der Überzeugung, dass die amerikanische Anti-Iran-Koalition in Wahrheit nicht als Kriegserklärung gegen Iran zu deuten ist. Vielmehr benutze Trump  die irrealistische Behauptung, dass Iran eine große Gefahr darstelle, dazu, um die Beziehungen der arabischen Staaten mit sunnitischer Mehrheit  zu dem Besatzerregime Israel vollständig zu normalisieren. Außerdem habe Trump nach Ansicht dieses Analysten  vor, die restlichen Reichtümer der Anrainerstaaten des Persischen Golfes vollständig auszuplündern, um die infrastrukturellen Projekte in den USA zu finanzieren, welche er in seiner Propaganda während der Präsidentschaftswahlen versprochen hat.

                           

Die US-Zeitung New York Times meinte in einem Artikel, es gäbe  gewaltige Hindernisse gegenüber den Bemühungen um die Bildung einer Anti-Iran-Koalition. Es hieß: „Die Amtsträger und Analysten in den arabischen Ländern sind der Ansicht, dass eine nahe Zusammenarbeit  dieser Länder in Richtung anti-iranischer Ziele wegen der komplizierten Beziehungen zwischen den Regionalstaaten schwierig sein wird.“

 

Die New York Times schrieb im Zusammenhang mit den  antiiranischen Sanktionen der Trump-Regierung, circa 6 Monate nach dem Austritt aus dem Umfassenden Gemeinsamen Aktionsplan (JCPOA),  die  US-Regierung sei bei der Koordinierung ihrer anti-iranischen Strategien und deren Übertragung auf Bereiche jenseits der Wirtschaftssanktionen auf Probleme gestoßen.

Marwan Muasher, Vice-Chef der Carnegie-Denkfabrik und Ex-Außenminister Jordaniens, äußerte sich wie folgt zu den anti-iranischen Schritten:  „Falls die Koordinierung in einigen bestimmten Bereichen gemeint ist, so werden diese Maßnahmen bereits jetzt durchgeführt. Sollte jedoch die Bildung einer Militärkoalition oder einer „Arabischen Nato“ gemeint sein, denke ich nicht, dass das machbar sein wird.“

                                     

Im Zusammenhang mit dem Scheitern der USA bei der Bekämpfung Irans verdient  der inländische Prozess der Erstarkung Irans Beachtung. Die iranische Verteidigungsindustrie geht in Richtung Autarkie. Dies zeichnet sich an der Senkung der Militärausgaben ab.

Während gemäß Bekanntmachung des internationalen Stockholmer  Friedensforschungsinstitutes SIPRI Saudi Arabien mit 87 Milliarden  Dollar im Jahre 2015 zu den drei Staaten mit den höchsten Militärausgaben auf der Welt gehörte, haben  die Militärkosten Irans nur einen Bruchteil dieser Riesensumme ausgemacht und waren  sogar noch niedriger als die Militärausgaben der Emirate, der Türkei und des zionistischen Regimes und Iraks.

 

Im November 2016 erklärte die US-Zeitung Washington Post in einem Artikel mit Hinweis auf die Rolle, die die USA beim Militärputsch 1953 im Iran gespielt hat,  und im Zusammenhang mit den Äußerungen der neuen US-Regierung über einen Regierungswechsel im Iran:

„Während die US-Regierung  die Geschichte vergessen zu haben scheint, führt sie ein gefährliches Spiel durch, welches ihre Niederlage zur Folge haben kann.“ 

 

Die US-Administration hat gestern wie heute  gegen Iran alles unternommen, was sie nur konnte. Sie muss aber wissen, dass jeder, der das iranische Volk angreift, zweifelsohne etwas zu seinem eigenen Schaden unternommen hat.  

Ajatollah Khamenei, Oberhaupt der Islamischen Revolution Iran hat vor der Versammlung von Hinterbliebenen der Märtyrer,die die Heiligen Stätten und die Grenzen des Landes verteidigt haben,  zu den  feindlichen Äußerungen und Drohungen Trumps Stellung genommen und gesagt:

„...das aufgeblasene Gerede des US-Präsidenten ist nichts Neues, denn die Islamische Staatsordnung ist von Anfang an den verschiedensten Verschwörungen begegnet. Aber die Feinde des iranischen Volkes konnten keine Dummheit begehen.“

 

Der Druck und die Härten, welche die Revolution und islamisch-republikanische Staatsordnung in den vergangenen 40 Jahren ausgehalten haben, zeigen, dass die iranische Nation zur Erreichung ihrer hohen Ziele , gegenüber jeglichen Repressalien standhält und mächtig  vorwärts schreitet. Wegen  Wahrung dieser  Merkmale ist sie sogar zu einem Vorbild für die freiheitsliebenden Völker in verschiedenen Teilen der Welt geworden.

Es wird natürlich versucht, die Wahrheit durch falsche Behauptungen zu verdecken, wie durch den Vorwurf, Iran mische sich in der Region ein und wolle die Revolution exportieren. Die Feinde wollen  nicht ihr Versagen eingestehen. Trotz  ihrer Anfeindungen, trotz Krieg und Strenge konnten sie nämlich nicht die Werte der Revolution verringern.

Mit Sicherheit wird ihr Traum, nämlich die iranische Nation zu besiegen, in der Realität in das Gegenteil umschlagen.

 

Der bekannte amerikanische Autor und Theoretiker Noam Chomsky sagt:

„Solange Iran unabhängig bleibt und sich nicht der Vorherrschaft der USA beugt, werden die Feindseligkeiten der USA anhalten. Die Islamische Republik Iran ist aus der Sicht der USA nicht duldbar, weil sie nicht auf ihre Unabhängigkeit verzichtet.“

                          

Die arroganten Imperialisten mit den USA an der Spitze haben von Anfang an die Bekämpfung der Islamischen Revolution oben an auf die Tagesordnung gestellt und wollen den Zusammenbruch der islamischen Republik Iran erreichen. Die USA hat zahlreiche Verschwörungen geplant und  durchgeführt. Sie verfolgt auch heute diese Politik mit ihren gewaltsamen nach Vorherrschaft suchenden Maßnahmen und unter Mitarbeit  einiger  regionaler Regimes.

Gegen Ende des letzten iranischen Sonnenjahres fand die Warschau-Sitzung statt. Diese war  ein weiterer provokativer Schritt, den die USA gegen Iran unternahm. Aber die USA wissen, dass diese Bestrebungen erfolglos waren. Trotzdem will dieser Staat sich den Anschein geben, dass er mit seiner Feindschaft gegen den Iran nicht alleine dasteht.

Was die USA in Sachen Islamischer Iran am meisten  verärgert ist in Wahrheit die Tatsache, dass unser Land in der Region machtvoll zugegen ist,  den  Hegemonialbestrebungen Washingtons in der Region in die Quere kommt und nicht zulässt, dass das Dreigespann USA,  Israel und Saudi Arabien an seine üblen Ziele gelangt.

                  

Aber die iranische  Nation kennt die arrogante imperialistische Natur der USA.

                  

Das Oberhaupt der Revolution verweist auf die Faktoren der regionalen Erstarkung Irans und führt sie auf die Unterstützung  der Region durch den Iran  und  die Unterstützung der  Völker in der Region für die Islamische Republik zurück. Er erklärt, keine vernünftige Regierung würde auf Faktoren wie diese, die zu einer Erstarkung führen, verzichten.

Das Oberhaupt der Islamischen Revolution hat zudem hervorgehoben, dass aufgrund der Vorgehensweise Gottes, die Niederlage des Feindes zweifelsohne sicher ist und das Schicksal des jetzigen US-Präsidenten nicht besser sein wird als das seiner Vorgänger wie Bush und Reagan.

 

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