Apr 22, 2019 16:25 Europe/Berlin
  • Rohani: Iran und Pakistan erlauben niemandem sich in die Stärkung ihrer Beziehungen einzumischen

Teheran (ParsToday) - Präsident Rohani wies auf die zahlreichen Gemeinsamkeiten Irans und Pakistans hin und sagte: "Unsere beiden Länder sind auf dem Weg der Festigung ihrer Beziehungen, und wir erlauben niemandem sich in unsere Beziehungen einzumischen."

Bei einer Sitzung hochrangiger Ausschüsse beider Länder am Montag in Teheran, hat der iranische Präsident die  Kapazitäten der wirtschaftlichen, infrastrukturellen und sicherheitspolitischen Zusammenarbeit zwischen Teheran und Islamabad als sehr groß bezeichnet und hinzugefügt:  "Teheran ist mehr denn je bereit, seine Kooperationen mit Pakistan in verschiedenen wirtschaftlichen Bereichen auszubauen, wie zum Beispiel in den Bereichen Banken, Transit, Öl und Gas, Elektrizität, Petrochemie, Tourismus, Wissenschaft und Gesundheitswesen.

Er ergänzte, dass die USA mit ihrer militärischen Einmischung der Region die größten Schäden im Wirtschafts- und Sicherheitsbereich zugefügt hätten und hob hervor: "Unter den derzeitigen Umständen müssen die Länder der Region, wie Iran und Pakistan, Seite an Seite stehen, und für ihre Interessen unabhängig und direkt entscheiden und planen."

Auch der pakistanische Premierminister Imran Khan brachte bei der Sitzung zum Ausdruck, dass Islamabad und Teheran in verschiedenen Bereichen große gemeinsame Interessen hätten und deren Zukunft in Iran und Pakistan liege. Er fügte hinzu: "Die Terroristen wollen die freundschaftlichen und brüderlichen Beziehungen zwischen Iran und Pakistan stören und Differenzen schaffen."

Er betonte, dass Islamabad und Teheran fest entschlossen seien, den Terrorismus zu bekämpfen. "Es ist zum Vorteil von Pakistan, wenn es nicht erlaubt, dass von seinem Boden aus gegen Iran und seine Nachbarn vorgegangen wird", ergänzte er.

Der pakistanische Premierminister hob hervor, dass Islamabad von nun ab niemals Teil einer Kriegskoalition sein werde und sagte: "Ich war von Anfang an gegen die militärische Einmischung der USA in Afghanistan und im Irak, und heute bin ich entschieden gegen die Besatzung des Golan und die Proklamation  von Al-Quds (Jerusalem) als israelische Hauptstadt, sowie den einseitigen Rückzug der USA aus dem Atomabkommen. Wir betrachten diesen Ausstieg als völkerrechtswidrig."

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