Mai 14, 2019 17:50 Europe/Berlin
  • UNO-Botschafter Irans: Teheran wird gleichzeitig mit Druck und Drohungen nicht verhandeln

New York (MehrNews) - Der iranische Botschafter bei der UNO hat bekannt gegeben, dass Teheran Verhandlungen unter Druck und Drohungen nicht akzeptieren werde.

Die iranische Nachrichtenagentur Mehr News schrieb unter Berufung auf CNN, dass Majid Takht-Ravanchi die Behauptungen der USA über "bedrohliche Maßnahmen" Irans als grund- und haltlos bezeichnet habe und solche Anschuldigungen als von "kurzfristig denkenden Personen in der Region geäußert", bezeichnet habe.

Außerdem wertete er die Entsendung von 120 000 amerikanischen Kräften in die Region als Psychokrieg, auf den Manche in der Region aus seien, Iran jedoch keinen Krieg in der Region suche und sei in keinster Weise auf Auseinandersetzungen aus.

Majid Takht-Ravanchi erklärte, dass das Atomabkommen -JCPOA- das Ergebnis jahrelanger Verhandlungen zwischen Iran und den Unterzeichnerländern sei, jedoch habe Teheran nach einem Jahr der Geduld seit dem Ausstieg der USA, entschieden, einige Verpflichtungen daraus auszusetzen.

In Reaktion auf die Übermittlung einer Telefonnummer durch die USA für einen Anruf aus Teheran, ergänzte der iranische UNO-Botschafter, dass keinerlei Verhandlungen bei gleichzeitigem Druck und Drohungen akzeptiert würden.

"Wie kann man Verhandlungen gleichzeitig mit Druckdruckausübungen erwarteten?" fragte Takht-Ravanchi und hob hervor: "Iran wird niemals Verhandlungen gleichzeitig mit Druck akzeptieren."

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