• Abbas: Beziehungen mit Israel bleiben vorerst auf Eis

Ramallah (ParsToday/FarsNews) - Der Chef der Palästinensischen Autonomiebehörde sagte, dass solange bis der Zustand in al-Quds (Jerusalem) und in der al-Aqsa-Moschee nicht wieder wie vor zwei Wochen hergestellt werde, blieben die Beziehungen zum israelischen Regime ausgesetzt.

In al-Quds (Jerusalem) und der al-Aqsa-Moschee müssten "alle israelischen Maßnahmen auf das Niveau vor dem 14. Juli zurückgefahren werden", sagte Mahmud Abbas am Dienstag. Man reagiere auf die Maßnahmen derjenigen, die die palästinensischen Heiligtümer beschädigen wollten, erklärte Abbas.

Aufgrund des Konfliktes um die al-Aqsa-Moschee hat die Palästinensische Autonomiebehörde in dieser Woche alle Beziehungen zum israelischen Regime aufgekündigt.

Die erneute Verstärkung der Spannungen im besetzten Palästina hatte sich durch eine Auseinandersetzung zwischen Palästinensern und israelischen Militärs entzündet.  Daraufhin hat das israelische Regime vom 14. Juli bis zum 16.Juli die Eingänge der al-Aqsa-Moschee geschlossen und installierte Metalldetektoren. Die Palästinenser und viele islamische und internationale Verantwortungsträger verurteilten das Vorgehen des israelischen Regimes.

Laut der palästinensischen Hilfsorganisation Roter Halbmond sind seit Beginn der jüngsten Auseinandersetzungen zwischen Palästinensern und israelischen Militärs in der al-Aqsa-Moschee in al-Quds (Jerusalem) 5 Palästinenser getötet und Hunderte weitere verletzt worden.

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Jul 26, 2017 08:51 Europe/Berlin
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