• HRW kritisiert Israel

New York (ISNA) - Die Menschenrechtsorganisation Human Rights Watch (HRW) hat die israelische Politik gegenüber den Palästinensern in al-Quds (Jerusalem) als ernsthaften Verstoß gegen internationales Recht bezeichnet.

Im HRW-Bericht vom Dienstag hieß es, dass die israelischen Verantwortlichen versuchten, im Rahmen der Judaisierung von al-Quds (Jerusalem), die Palästinenser aus dieser Stadt zu vertreiben.

Weiter hieß es im Bericht der Menschenrechtsorganisation, dass den Palästinensern härtere Vorschriften für den Aufenthalt dort auferlegt würden..

Die HRW berichtete unter Berufung auf die vom Innenministerium des israelischen Regimes veröffentlichten Informationen, dass das Aufenthaltsrecht von mindestens 14.595 Palästinensern seit Beginn der israelischen Besatzung von al-Quds (Jerusalem) 1967 bis Ende 2016 entzogen wurde.

Laut inoffiziellen Statistiken leben derzeit 316.000 Palästinenser in al-Quds (Jerusalem).

 

Aug 09, 2017 10:41 Europe/Berlin
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