• Vertreter der Organisation für das Verbot chemischer Waffen bereisen Damaskus

Damaskus (ISNA) - Der stellvertretende syrische Außenminister hat erklärt, in den nächsten zehn Tagen wird eine Abordnung der Organisation für das Verbot von chemischen Waffen (OPCW) nach Damaskus reisen, um Ermittlungen über den Angriff auf Khan Scheichun aufzunehmen.

Wie Fisal al Migdad bei einem Gespräch mit der Nachrichtenagentur Associatet Press am gestrigen Samstag bekannt gab, werde die Regierung in Damaskus alles in ihrer Macht stehende tun sowie sämtliche Möglichkeiten wahrnehmen, um den Experten der genannten Organistation bei ihren Ermittlungen zu helfen.

Ahmed Üzümcü, Leiter der Organistion für das Verbot von chemischen Waffen hatte am vergangenen Dienstag erklärt, die verbesserte Sicherheitslage in Syrien erlaube der OPCW nun, erneut Mitarbeiter in zwei ihrer Stützpunkte, in denen chemische Waffen eingesetzt wurden, zu entsenden. 

Bei ihrer Reise nach Syrien zu Beginn des laufenden Jahres hatte eine Abordnung der OPCW es aus Sicherheitsgründen vermieden, nach Khan Scheichun vorzudringen. Somit konnte auch die Besichtigung des Luftstützpunktes aschSchairat nahe Homs nicht stattfinden.

Kurz davor hatten der Westen und die USA Syrien bezichtigt, beim Angriff auf Khan Scheichun Chemiewaffen eingesetzt zu haben. Washington hatte daraufhin als Vergeltung Bomben auf einen Militärstützpunkt Syriens abgeworfen. 

Aug 13, 2017 15:12 Europe/Berlin
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