• Rauswurf bahrainischer Delegation aus al-Quds

Al-Quds (ParsToday/IRNA) - Die islamische Stiftungsorganisation in al-Quds hat eine bahrainische Delegation, die auf Besuch in den besetzten Gebieten weilt, zum Verlassen der Stadt aufgefordert.

Die palästinensische Widerstandsbewegung Hamas verurteilte die Reise der bahrainischen Delegation in die besetzten Gebiete ebenfalls, da sie zeitgleich mit den Verbrechen des israelischen Regimes gegen das palästinensische Volk und dessen Heiligkeiten einhergehe.

Der Besuch der bahrainischen Delegation in Palästina ist ein Verbrechen, da sie das israelische Regime ermutigt, seine Untaten und Aggressionen gegen das palästinensische Volk fortzusetzen und zu verschärfen, hieß es laut dem palästinensischen Nachrichtendienst in der Hamas-Erklärung, die am Sonntag veröffentlicht wurde.

Ferner wurden alle Länder aufgefordert, sich für Isolation, Sanktionen und Druck auf das zionistische Regime, das als Symbol für Terrorismus und Rassismus gilt, einzusetzen.

Unterdessen verurteilten in Bahrain 130 Geistliche des Golfstaats die Reise der Delegation in die besetzten Gebiete und sprachen sich gegen jeglichen Kompromiss mit dem israelischen Feind aus.

Die 24-köpfige Delegation war mit offizieller Zustimmung des bahrainischen Königs Scheich Hamad Bin Isa Al Khalifa am Samstag in das besetzte Palästina gereist. Israelischen Medien zufolge, sei dies der erste offizielle Besuch einer Delegation aus Bahrain in die besetzten Gebiete. Man könne dies als Botschaft für Toleranz und Dialog seitens des bahrainischen Königs bewerten, hieß es weiter.

Die Reise der bahrainischen Delegation in die besetzten palästinensischen Gebiete geschieht zu einer Zeit, während sich die Welt in einen Schauplatz von Empörung und Protesten gegen den Entschluss Trumps verwandelt hat, al-Quds als Hauptstadt Israels auszurufen.

Dec 11, 2017 08:39 Europe/Berlin
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