• Türkischer Ministerpräsident: Wir erkennen al-Quds nicht als israelische Hauptstadt an

Ankara (ParsToday) - Die Türkei erkennt nach Angaben des türkischen Ministerpräsidenten al-Quds (Jerusalem) nicht als israelische Hauptstadt an und wartet auf eine endgültige Lösung des Nahost-Konflikts zwischen Palästinensern und Israelis.

Dies teilte Binali Yıldırım am Montag bei einer Sitzung des türkischen Parlaments mit.

Er wies auf die Unterzeichnung von sechs Vereinbarungen mit dem israelischen Regime hin, die beim offiziellen Besuch des ehemaligen türkischen Staatspräsidenten Süleyman Demirel 1996 in Tel Aviv getroffen wurden, und sagte weiter: "Alle diese Vereinbarungen sind in al-Quds unterzeichnet worden. Das bedeutet aber nicht, dass die Türkei al-Quds als israelische Hauptstadt anerkennen wird." "Die Regierungs- und Staatschefs vieler Mitgliedsländer der Organisation für Islamische Zusammenarbeit (OIC) werden am Mittwoch in Istanbul über die Lage in al-Quds und Palästina konsultieren", fügte Yıldırım hinzu.

US-Präsident Donald Trump hatte am 6. Dezember 2017 al-Quds (Jerusalem) als Hauptstadt des israelischen Regimes anerkannt und die Verlegung der US-Botschaft von Tel Aviv nach al-Quds angeordnet. Seine Entscheidung löste internationale Kritik aus. 

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Dec 12, 2017 09:47 Europe/Berlin
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