• Iran verurteilt US-Veto gegen al-Quds-Resolution

Teheran (ParsToday/FarsNews) - Das iranische Außenministerium hat das US-Veto gegen einen von Ägypten eingebrachten Resolutionsentwurf verurteilt, in dem die Anerkennung von al-Quds (Jerusalem) als Hauptstadt des israelischen Regimes kritisiert wird.

"Dieser Schritt ist gegen den Weltfrieden und die globale Sicherheit und zeigt, dass die USA einen Kompromiss für den Nahost-Konflikt anstreben durch die Verletzung der legitimen Rechte des palästinensischen Volkes ", sagte der Sprecher des iranischen Außenministeriums Bahram Qasemi. Er unterstrich erneut, dass die USA durch die Anerkennung von al-Quds (Jerusalem) als Hauptstadt des israelischen Regimes, klar und deutlich die internationalen Resolutionen verletzt haben. Qasemi forderte die internationalen Organisationen und alle Länder auf, zur Wahrung des Weltfriedens und der globalen Sicherheit, die Verwirklichung dieser feindseligen Entscheidung der USA zu verhindern.

Der ständige iranische Vertreter bei der UNO, Gholamali Khoshrou, bezeichnete das US-Veto als ein klares Beispiel dafür, dass die USA die israelische Besatzungs- und Aggressionspolitik unterstützen. "Das israelische Regime ist mit seinen Angriffen für die Tötung und Obdachlosigkeit von Millionen Palästinensern in den vergangenen Jahrzehnten verantwortlich", erklärte Khoshrou und fügte hinzu: "Die al-Quds-Entscheidung der USA zeigt, dass sie nur nach den maximalen Interessen des israelischen Regimes streben und vor den legitimen Ansprüchen der Palästinenser keinen Respekt haben."  

Die USA legten am Montagabend im UN-Sicherheitsrat ein Veto gegen eine von Ägypten eingereichte Resolution zu al-Quds ein, für die alle anderen 14 Ratsmitglieder in der Sitzung in New York gestimmt hatten.

In dem Resolutionsentwurf hieß es u.a.: "Jede Entscheidung und Handlung, die  den Charakter, Status oder die demografische Zusammensetzung von Jerusalem verändert, hat keine rechtliche Wirkung, ist null und nichtig und muss widerrufen werden."

Dec 19, 2017 10:30 Europe/Berlin
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