• 1600 zerstörte Schulen in 1000 Tagen saudischen Kriegs im Jemen

Oxford (FarsNews) – Der von Saudi-Arabien angeführte Krieg gegen den Jemen hat zur Zerstörung von 1600 Schulen geführt und 1.400.000 jemenitische Schüler ihrer Ausbildung beraubt.

Dies gab die internationale Hilfsorganisation Oxfam bekannt, die im Bereich Bildung und Hilfeleistung für die Ausrottung der Wurzeln von Armut, Hunger und Ungerechtigkeit aktiv ist.

Der katarische Nachrichtensender al-Jazeera hat in einem Bericht auf die schlimme Situation des Bildungswesens im Jemen seit Beginn der saudischen Angriffe auf dieses Land hingewiesen.

Laut diesem Bericht halten viele Familien ihre Kinder vom Schulbesuch ab, aus Angst vor Angriffen auf die Schulen.

In einigen Gebieten Jemens sind die Schulen zu einem Ort für Flüchtlinge, Militärkräfte und zu Waffenlagern geworden.

Die arabische Kriegskoalition unter saudischer Führung hat seit 26. März 2015 unter dem Vorwand den zurückgetretenen und geflohenen Präsidenten Abd Rabbo Mansur Hadi wieder an die Macht zu bringen, diesem Land den Krieg erklärt, mit dem Ziel die bürgerliche Revolution zu unterdrücken. In dieser Zeit hat Saudi-Arabien unterstützt durch den Westen und die USA intensive Luftangriffe gegen die jemenitischen Kräfte geflogen und tausende Menschen getötet und verletzt. Überdies hat die Blockade dieses Landes aus der Luft, am Boden und zur See eine große Hungersnot und die Verbreitung von schweren ansteckenden Krankheiten, wie der Cholera ausgelöst.

 

Jan 11, 2018 15:00 Europe/Berlin
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