• Syrischer UNO-Botschafter: Westen will kein Ende des Krieges

New York (ParsToday/IRNA) - Die milliardenschweren Waffenverkäufe an Saudi-Arabien haben nach Überzeugung des ständigen Vertreters Syriens bei den Vereinten Nationen das Ziel der fortgesetzten Tötung des jemenitischen Volks sowie eines neuen Krieges in Syrien.

"Die USA, Großbritannien und Frankreich wollen nicht das Ende des Krieges in der Region", sagte Baschar al-Dschafari am Dienstag bei der UN-Sicherheitsratssitzung in New York.

Bei der Sitzung über einen angeblichen Chemiewaffenangriff auf die syrische Stadt Duma hob er hervor: "Nur den westlichen Ländern ist es möglich gegen die Nichtverbreitung  von Massenvernichtungswaffen zu verstoßen."

al-Dschafari verurteilte den Einsatz von chemischen Waffen und erklärte die Bereitschaft Syriens zur Zusammenarbeit mit der Organisation für das Verbot von Chemiewaffen (OPCW) zur Offenlegung der Lügen der USA, Großbritanniens und Frankreichs.  

Die Terrorgruppe Jaish al-Islam hat die syrische Regierung eines Giftgasangriffs am Samstagabend in Duma beschuldigt. Damaskus hat den Vorwurf entschieden zurückgewiesen.

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Apr 11, 2018 12:18 Europe/Berlin
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