• Stürmischer Mai - Schatten des Schreckens über Zionisten

Teheran (Mehr News) - Der Jahrestag der Gründung des illegitimen israelischen Regimes (Nakba-Tag) trifft im laufenden Jahr mit der umstrittenen Entscheidung von US-Präsident Donald Trump , al-Quds (Jerusalem) als Hauptstadt des israelischen Regimes anzuerkennen und die US-Botschaft von Tel Aviv dorthin zu verlegen, zusammen.

Einige arabische Länder enthüllten mit ihrem Schweigen und sogar ihrer Teilnahme an der Einweihungszeremonie der US-Botschaft erneut ihre geheimen Beziehungen zum zionistischen Regime. Ein israelischer Medienvertreter gab bekannt, dass Persönlichkeiten aus einigen arabischen Anrainerstaaten des Persischen Golfes an der Einweihungszeremonie der US-Botschaft in al-Quds teilnehmen werden.

Laut dem Koordinator der palästinensischen Gruppen, wird es heute in 46 Ländern, darunter im Libanon und in Jordanien, Demonstrationen gegen die Verlegung der US-Botschaft von Tel Aviv nach al-Quds geben. Hunderttausende Palästinenser im Westjordanland und im Gazastreifen werden aus Protest gegen die Verlegung der US-Botschaft und die Einweihungszeremonie ebenfalls auf die Straße gehen. 

Das Thema "Judaisierung von al-Quds" gehört nicht zu gestern oder zu heute. Seit der Okkupation der palästinensischen Gebiete durch das zionistische Regime im Jahr 1948 versucht dieses Regime immer wieder, durch den Siedlungsbau diese Gebiete zu judaisieren. Die Maßnahmen des zionistischen Regimes gegen die Palästinenser erreichten im Jahr 2018 ihre schwärzeste Phase in der Geschichte der israelischen Verbrechen. 

Die zionistischen Regierungsvertreter nutzten die Entscheidung Trumps zu al-Quds aus, um den Siedlungsbau in den palästinensischen Gebieten auszuweiten. Sie bemühen sich darum, die Wohneinheiten von 200.000 zionistischen Siedlern im Osten von al-Quds zu legitimieren, weil der Siedlungsbau der Zionisten in diesen Gebieten zumindest nach den internationalen Vorschriften illegal ist.

Das zionistische Regime will durch die Maßnahmen zur Judaisierung von al-Quds die Realitäten in der Region verändern. Wenn dies geschieht, wird jede zukünftige Aktion zur Umsetzung der Rechte der Palästinenser schwierig werden. 

Nach dem Amtsantritt von Donald Trump ist der israelische Siedlungsbau gestiegen. Die Aktionen der Besatzer beschränken sich nicht nur auf die Ausweitung des Siedlungsbaus in den palästinensischen Gebieten, sondern sie greifen auch auf die al-Aqsa-Moschee über.

Nach einer Untersuchung der regionalen Entwicklungen sowie dem Raketenangriff der syrischen Armee auf die Golanhöhen, der als Reaktion auf die Angriffe der israelischen Armee erfolgte, haben die Palästinenser erkannt, dass die "Zeit des Angriffs ohne Reaktion" für das zionistische Regime zu Ende gegangen ist. Der Widerstand wird auf jeden Angriff des israelischen Regimes treffend antworten. 

Die zionistischen Regierungsverantwortlichen gaben selbst zu, dass der aktuelle Mai der schlimmste und gefährlichste sowie stürmischste Mai sei, den die Zionisten seit dem Jahr 1967 erleben.  Die israelische Armee verdoppelte die in der Umgebung des Gazastreifens und im Westjordanland stationierten Soldaten, um auf jede mögliche Aktion der Palästinenser zu reagieren. 

Die jüngsten Angriffe der israelischen Kampfjets auf den Gazastreifen insbesondere auf Beit Hanun, die Teilnahme von Millionen Palästinensern an der für heute geplanten Demonstration unter dem Namen "Recht der Rückkehr", der 70. Jahrestag der Gründung des illegitimen israelischen Regimes (Nakba-Tag) und die Verlegung der US-Botschaft von Tel Aviv nach al-Quds führten dazu, dass die Ereignisse vom Mai 2018 und der Sturm der palästinensischen Kämpfer die Zionisten nun erschreckten.

Mai 14, 2018 08:42 Europe/Berlin
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