• Internationale Verurteilung der Eröffnung der US-Botschaft in al-Quds (Jerusalem)

London/Moskau/Kairo (IRNA/ParsToday) - Die Regierungsverantwortlichen vieler Länder sowie viele internationale Organisationen haben das Töten der Palästinenser durch zionistische Militärs am Montag verurteilt und einen sofortigen Stopp der Gewalt gegen das palästinensische Volk gefordert.

Der Sprecher der britischen Premierministerin Theresa May reagierte am Montag auf die US-Entscheidung, ihre Botschaft von Tel Aviv nach al-Quds (Jerusalem) zu verlegen, und sagte, dieses Vorgehen der USA helfe nicht bei der Herstellung des Friedens in der Region.

Mays Sprecher sagte zu den Vorfällen im Gazastreifen: Wir sind besorgt über die Nachrichten von der Gewalt gegen die Menschen im Gazastreifen.

Er forderte alle Konfliktseiten zur Zurückhaltung, dem Ende der Gewalt in Gaza sowie der Verhinderung von destruktiven Maßnahmen beim Friedensprozess auf. 

Der russische Außenminister Sergei Lawrow teilte auf einer Pressekonferenz mit, dass Moskau bezüglich der Öffnung der US-Botschaft in al-Quds (Jerusalem) negativ eingestellt sei, weil dieses Vorgehen internationalen Vereinbarungen widerspreche

Der Großscheich der Al-Azhar-Universität in Kairo Ahmad Mohammad al-Tayyeb verurteilte in einer Erklärung die Verlegung der US-Botschaft von Tel Aviv nach al-Quds und bezeichnete sie als eine Herausforderung der Gefühle von 1.5 Milliarden Muslimen.

Das iranische Außenministerium verurteilte ebenso das Massaker des israelischen Regimes an den Palästinensern. Die Türkei kritisierte das israelische Vorgehen gegen die Palästinenser und rief ihre Botschafter aus Tel Aviv und Washington zurück.

Die USA eröffneten gestern ihre Botschaft in al-Quds (Jerusalem). Unterdessen hat die UN-Vollversammlung am 21. Dezember 2017 eine Resolution über den Status von al-Quds (Jerusalem) verabschiedet, in der 128 Mitgliedsstaaten gegen die Anerkennung von al-Quds als Hauptstadt des israelischen Regimes stimmten.

Mai 15, 2018 13:40 Europe/Berlin
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