• UN-Hochkommissar für Menschenrechte verurteilt Einsatz israelischer Kriegsmunition

New York (ParsToday/Mehrnews) - Der UN-Hochkommissar für Menschenrechte Zeid Ra'ad Al Hussein verurteilte die Tötung von Dutzenden Menschen und Verletzung von Hunderten weiteren durch israelische Schüsse im Gazastreifen als schockierend und forderte diese müssten gestoppt werden.

"Das Recht auf Leben muss respektiert werden ", erklärte der UN-Hochkommissar für Menschenrechte Zeid Ra'ad Al Hussein am Montag in einer Erklärung. Er fügte hinzu: "Diejenigen, die für die ungeheuerlichen Menschenrechtsverletzungen verantwortlich sind, müssen zur Rechenschaft gezogen werden."

Die Menschenrechtsorganisation Amnesty International bezeichnete am Montag die Tötung von mindestens 55 Palästinensern im Gazastreifen durch israelische Militärs als eine abscheuliche Verletzung der Menschenrechte.  "Wir sind Zeuge eines abscheulichen Verstoßes gegen das Völkerrecht und die Menschenrechte durch die israelische Armee. Das muss sofort enden", schrieb die Organsiation auf Twitter.

Auch der UN-Ausschuss für die Beseitigung der Rassendiskriminierung forderte den Stopp der inhumanen Gewaltanwendung der israelischen Militärsgegen die Palästinenser. 

Gleichzeitig mit der Eröffnung der US-Botschaft in al-Quds (Jerusalem) demonstrierten Zehntausende Palästinenser für ein Recht auf Rückkehr sowie den Stop der Blockade des Gazastreifens. Bei heftigen Zusammenstößen mit den zionistischen Militärs wurden mindestens 55 Palästinenser getötet und über 2000 weitere verletzt.

Am 6. Dezember 2017 erkannte US-Präsident Donald Trump al-Quds (Jerusalem) offiziell als Hauptstadt des israelischen Regimes an und gab die Anweisung, die US-Botschaft von Tel Aviv in diese Stadt zu verlegen.

Mai 15, 2018 14:39 Europe/Berlin
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