In Syrien und der Welt herrscht eine gewisse Anspannung, weil Pläne bekannt wurden, dass die USA erneut einen False Flag Angriff mit Giftgas planen, diesmal vermutlich in der Provinz Idlib.

 Dort rüsten sich derzeit alle Seiten zum vermuteten Endkampf zur vollständigen Befreiung des Landes von Terrortruppen. Für die US- und anderen Truppen, die sich ohne Einladung oder Zustimmung der legitimen syrischen Regierung in dem geschundenen Mittelmeerland aufhalten, kann dies der entscheidende Endkampf werden. Diesen wollen die USA mit Einrichtung einer Flugverbotszone über Syrien zu ihren Gunsten beeinflussen - selbstverständlich erneut ohne Zustimmung aus Damaskus. Gleichzeitig gehen die USA gegen Unterstützer Syriens, hauptsächlich Russland und Iran, vor. So hat auf Drängen des aggressiven Berliner US-Botschafters Grenell die deutsche Bundesbank ihre Geschäftsbedingungen nachträglich so geändert, dass sie einen berechtigten Überweisungsauftrag vom Konto der Europäisch-Iranischen Handelsbank (EIH) in Höhe von 300 Millionen Euro nicht ausführen muss. Dieses Vorgehen ist selbstverständlich illegal. Problem wie in Syrien: Alle westlichen Beteiligten haben sich an ihr eigenes ständiges illegales Vorgehen inzwischen gewöhnt. Im Falle der EIH gibt es jedoch noch Hoffnung: ein Rechtsstreit könnte die Angelegenheit klären, notfalls vor einem europäischen Gericht. Das ist wegen der Höhe der Summe eventuell teuer, doch lassen sich auch Anwaltshonorare auf Vereinbarung deckeln. Und am Ende zahlt der Unterlegene die Zeche - das kann hier nur die Bundesbank sein.

Mit dem Bundesvorsitzenden der Neuen Mitte sprach Syed Hedayatollah Schahrokny.

Aug 29, 2018 16:40 Europe/Berlin
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