Jan 04, 2019 17:38 Europe/Berlin
  • Über 1.600 jemenitische Luftangriffe auf saudische Koalitionsländer im vergangenen Monat

Sanaa (IRNA/Al-Alam) - Die jemenitische Armee hat im Dezember letzten Jahres 1.688 Angriffe auf die von Saudi-Arabien geführten Koalitionsländer und ihre Anhänger durchgeführt.

Bei diesen Offensiven haben die saudischen Kräfte schwere Schäden erlitten, berichtete der Fernsehsender "Al-Masirah" am Donnerstag unter Berufung auf die jemenitische Armee. Dabei wurden dem Bericht zufolge außerdem mindestens 67 saudische Söldner, 11 sudanesische Soldaten und ein kuwaitischer Offizier getötet oder verletzt. Die Armee und die jemenitischen Volkstruppen zerstören insgesammt 22 Panzer und eine Drohne der saudischen Kriegskoalition, hieß es im Bericht der Armee.

Die Konflikte im Jemen werden weiterhin fortgesetzt. Der UN-Sonderbeauftragte für den Jemen Martin Griffiths soll in den kommenden Tagen eine neue Runde der Jemen-Friedensverhandlungen beginnen. Griffiths wird in Sanaa mit den Vertretern der Ansarollah-Bewegung und dem Vorsitzenden des UN-Komitees für die Überwachung des Waffenstillstands in der Hafenstadt Al-Hudaida sprechen. Dann wird er nach Riad weiterreisen. Dort wird der UN-Sonderbeauftragte für den Jemen mit dem zurückgetretenen jemenitischen Präsidenten Abd Rabbo Mansur Hadi zusammentreffen.

Saudi-Arabien hat am 26. März 2015 im Rahmen einer Koalition bestehend aus einigen arabischen Ländern und mit Zustimmung der USA weitgehende Luftangriffe auf den Jemen begonnen.

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