Jan 30, 2019 10:41 Europe/Berlin
  • Amnesty fordert Stopp der Aktivitäten von Online-Tourismus-Unternehmen in besetzten Gebieten

London (IRNA/ParsToday) - Amnesty International, AI, hat von 4 Online-Tourismus-Anbietern gefordert in illegalen israelischen Siedlungen in den besetzten palästinensischen Gebieten keine Dienstleistungen anzubieten.

In dem Amnesty Bericht vom 30. Januar 2019 heißt es, dass die Digital-Tourismus-Giganten Airbnb, Booking.com, Expedia und TripAdvisor von "Kriegsverbrechen" profitieren, indem sie Dienstleistungen in illegalen israelischen Siedlungen anbieten.

Die neue Amnesty-Studie "Destination: Occupation" fordert die Unternehmen dazu auf, keine touristischen Unterkünfte, Aktivitäten und Attraktionen in illegalen israelischen Siedlungen in den besetzten palästinensischen Gebieten, einschließlich im Osten von Al-Quds (Ost-Jerusalem), aufzulisten.

Weiter heißt es, dass diese Unternehmen aktiv sind, obwohl bekannt ist, dass die israelische Besatzung im Westjordanland, einschließlich des Ostens von Al-Quds (Ost-Jerusalem), und die israelischen Siedlungen in den besetzten Gebieten nach internationalem Recht illegal sind.

Wenn sie mit den Siedlungen zusammenarbeiten, tragen alle vier Unternehmen zur Erhaltung, Entwicklung und Ausweitung der illegalen Siedlungen bei, und sie "normalisieren" die Siedlungen, so der Bericht.

Durch die Präsentation der natürlichen Aktraktivitäten wie den Toten Meer, der Wüste und Naturschutzgebieten würden diese Unternehmen versuchen die Buchungen zu steigern und dadurch von der illegalen Ausbeutung natürlicher palästinensischer Ressourcen profitieren.

Die meisten Länder in der Welt bezeichnen die zionistischen Siedlungen in den 1967 besetzten Gebieten als illegal und als ein Hindernis für die Bildung eines unabhängigen palästinensischen Staates und den Frieden im Nahen Osten.

 

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