Mar 15, 2019 17:58 Europe/Berlin
  • Damaskus verurteilt Syrien-Konferenz in Brüssel

Damaskus (ParsToday/SANA) - Das syrische Außenministerium hat die in Brüssel stattgefundene Syrien-Geberkonferenz ohne Anwesenheit der Regierung in Damaskus kritisiert.

Die 3. internationale Konferenz zur Unterstützung der Zukunft Syriens und der Region fand vom 12. bis zum 14. März unter dem gemeinsamen Vorsitz der EU und der Vereinten Nationen in Brüssel statt. Auf der Konferenz war die syrische Regierung nicht anwesend.

Das syrische Außenministerium beschrieb am Freitag in einer Erklärung diese Konferenz als ein Versuch zur Verlängerung der Krise in diesem Land. Das Außenministerium wies zudem auf die illegalen einseitigen Sanktionen der EU gegen das syrische Volk hin und erklärte: "Die Sanktionen haben es auf das Leben und dem Lebensunterhalt des syrischen Volkes abgezielt." Deshalb seien die Besorgnisäußerungen der EU-Mitgliedsstaaten über die schlechten Lebensverhältnisse des syrischen Volks und dessen Leiden inakzeptabel.

Mit Hinweis auf den offensichtlichen Paradox in den Äußerungen der Teilnehmerstaaten machte das syrische Außenministerium jene Länder, die die Terrorgruppen und den allseitigen Wirtschaftskrieg gegen dieses Land unterstützen, für die Tötung der Syrer verantwortlich.

Wie die westlichen Teilnehmer an der Syrien-Konferenz behaupteten, sei es ihr Ziel, Geld für humanitäre Angelegenheiten zu sammeln und politische Gespräche zur Herstellung eines stabilen Friedens in diesem Land einzuleiten, wobei jedoch einige dieser Länder bereits seit Beginn der Syrien-Krise in 2011 in ihren Sitzungen die Terrorgruppen und die syrische Opposition unterstützen.

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