Apr 21, 2019 16:02 Europe/Berlin
  • Bahrain: Bündnis

Manama (ParsToday) - Die Jugendbewegung "Bündnis 14. Februar" hat Israelis vor schweren Folgen ihrer Präsenz auf dem bahrainischen Territorium gewarnt.

Laut dem Nachrichtenportal "Manama-Post" bezeichnete das "Bündnis 14. Februar" in einer am Samstag (gestern) verbreiteten Erklärung die große Demonstration der bahrainischen Bevölkerung als ein Zeichen ihres konstanten und geschlossenen Standpunkts in der Hauptfrage der islamischen Ummah, nämlich der Palästinenserfrage, und erklärte, Manama werde als die Stadt des Widerstandes niemals eine etwaige Normalisierung der Beziehungen zu Israel akzeptieren.

In dieser Erklärung unterstreicht das Bündnis, die Zionisten hätten das schwerste Verbrechen gegen das palästinensische Volk, gegen den Libanon, Syrien und andere arabische und islamische Länder begangen. Dort heißt es dazu weiter: Das bahrainische Volk werde weiterhin das Hauptanliegen der islamischen Ummah, nämlich das Palästinaproblem, auf verschiedene Weهse unterstützen.

Trotz Berichten über die Absage der Reise einer israelischen Delegation zur Teilnahme an der internationalen Wirtschaftskonferenz in Manama vom 15. bis 18. April, nahm die Delegation doch daran teil.

Bündnis 14. Februar erinnert an die Proteste vom 14. Februar 2011. Nach den Unruhen in mehreren arabischen Ländern kamen am 14. Februar 2011 auch im Golfstaat Bahrain Proteste auf. Oppositionsgruppen hatten damals über das Internet für diesen Tag zu Massenkundgebungen am "Tag des Zorns" aufgerufen.

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