• USA: 176 Generäle warnen Trump vor Foltermaßnahmen

Washington (IRINN) - 176 ehemalige US-Generäle haben in einem gemeinsamen Schreiben an den designierten US-Präsidenten Donald Trump zum Ausdruck gebracht, dass sie gegen Foltermaßnahmen sind.

In dem Brief vom 6. Januar, der am Dienstag in der New York Times veröffentlicht wurde, haben die Unterzeichner, darunter 33 Vier-Sterne-Generäle und Admirale, mitgeteilt, dass Folter in keinster Weise notwenig sei, und ihre Erfahrungen gezeigt hätten, dass es für den Erhalt von Informationen viel bessere legale Maßnahmen gebe. "Folter ist eine vollkommen unproduktive Methode, denn sie gefährdet unsere nationale Sicherheit", hieß es unter anderem in dem Brief.

Unter den Unterzeichnern sind auch US-Militärs, die im Irak und in Afghanistan gedient haben.

Trump hatte im Wahlkampf angekündigt, Foltermaßnahmen, wie z.B. das Waterboarding, wieder einsetzen zu wollen, falls er Präsident werde. 

US-Präsident Barack Obama hatte das vom Geheimdienst CIA eingesetzte Waterboarding nach seinem Amtsantritt Anfang 2009 beendet. Die Methode des Waterboarding, bei der der Verhörte zu ertrinken glaubt, wird von Menschenrechtlern als Folter angesehen.

Jan 11, 2017 09:19 Europe/Berlin
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