• Kreml: Russland hat keine belastenden Dokumente gegen Trump

Moskau (Press-TV/ Deutsche Wirtschaftsnachrichten) - Die russische Regierung hat heute die Behauptung aus Washingtoner Regierungskreisen zurückgewiesen, wonach Russland belastendes Geheimdienstmaterial über den künftigen US-Präsidenten Donald Trump besitze.

Das Moskauer Präsidialamt wies am Mittwoch eine Darstellung aus Washingtoner Regierungskreisen zurück, nach der russische Spione heikle Informationen über Trump gesammelt haben sollen. Solche Berichte seien „völliger Unsinn“, sagte der Regierungssprecher Dmitri Peskow in einer Telefonkonferenz mit Journalisten. Es handele sich um frei erfundene Behauptungen, betonte er. Peskow sagte: „Der Kreml sammelt keine kompromittierenden Informationen. Der Kreml und der russische Präsident engagieren sich im Aufbau von Beziehungen mit unseren ausländischen Partnern, zuerst im Interesse der russischen Föderation und des russischens Volkes und außerdem im Interesse des Weltfriedens, der Stabilität und der Sicherheit.“ Ziel der Veröffentlichung sei es, die Beziehungen zwischen den USA und Russland zu beschädigen. Das könnte auch Folgen für die internationalen Beziehungen und den globalen Frieden haben – weshalb es nicht möglich sei, die Sache einfach mit Humor abzutun. Die US-Geheimdienste haben in der Nacht zum Mittwoch einen frontalen Angriff gegen den designierten Präsidenten Donald Trump gestartet. Die Dienste veröffentlichten ein Dossier, in dem beschrieben wird, wie sich Trump mit perversen Sex-Praktiken, die vom russischen Gehemindienst FSB eingefädelt worden waren, von Russland erpressbar gemacht haben soll

 

Jan 11, 2017 17:41 Europe/Berlin
Kommentar