Mogadischu(IribNews/ParsToday)- Die Regierung in Mogadischu macht die Saudi-arabisch-geführte arabische Kriegskoalition für die Tötung von 42 somalischen Staatsbürger in den Gewässern vom Jemen verantwortlich und fordert Untersuchungen.

Laut Medien von Samstag waren rund 42 somalische Flüchtlinge, darunter Kinder und Frauen, mit 128 weiteren  Passagieren mit an Bord eines Flüchtlingsboots unterwegs, als das Boot in der Nacht von Donnerstag auf Freitag unweit der jemenitischen Küste  von  einem  Apache-Helikopter angegriffen wurde.

Das Flüchtlingshochkommissariat der Vereinten Nationen (UNHCR) verurteilte den Anschlag auf die insgesamt 140 Passagiere, daunter sich auch somalische Flüchtlinge mit gültigen Papieren des UN-Flüchtlingshilfswerkes befanden, scharf.

Der Angriff ereignete sich in der  Meeresstraße Bab al-Mandab, welche das Rote Meer mit dem Golf von Aden verbindet und täglich von tonnenschweren Öltankern befahren wird. Seit zwei Jahren hält Saudi Arabien eine Seeblockade gegen den Jemen aufrecht.

 

 

Mar 19, 2017 17:01 Europe/Berlin
Kommentar