Wird Donald Trump ähnliches Schicksal wie Richard Nixon haben?

Der US-Senat beschließt Sanktionen gegen Russland und Iran - diese letztere Zielrichtung jedoch verschweigen große Medien in Deutschland ihrem Publikum. Russland hält das für reine Konkurrenzmache zugunsten der US-Energiefirmen und ihres Exports. SPD-Wirtschaftsminister Gabriel kann mitten im Wahlkampf nicht anders und wehrt sich dagegen, weil er Nachteile für EU-Firmen befürchtet, die an der Nordstream-2-Gas-Pipeline durch die Ostsee mitbauen: BASF und OMV.

Trump jedoch steht unter vielfachem Druck in den USA wegen seiner angekündigten Beziehungsverbesserungen zu Russland - das wollen die mächtigen Konzernnetze ihm nicht erlauben. Jetzt soll er darüber nachdenken, den Chefermittler Mueller zu feuern, den FBI-Chef ist er schon vor Wochen losgeworden - und natürlich kommen die Erinnerungen an den geschassten Vorgänger Nixon hoch, der jedoch war schlicht kriminell, handelte und sprach wie ein Mafioso, die entsetzte Welt bekam Echos davon aus den seitdem berühmten „Tonbändern des Weißen Hauses“ mit. Dagegen ist sogar Trump noch auf der guten Seite - aber das Tauziehen in Richtung Krieg, gegen Iran und/oder Russland, das wird immer kräftiger, weil der Finanzcrash immer näher rückt. Unaufhaltsam.

Anmerkung: Interview in voller Länge im Audio!

Das Gespräch führte Seyyed-Hedayatollah Shahrokny

 

Jun 17, 2017 10:02 Europe/Berlin
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