Dec 20, 2017 15:40 Europe/Berlin
  • Oxfam kritisiert inhumane Maßnahmen saudischer Kriegsallianz im Jemen

London (ParsToday/IRNA) - Die Hilfsorganisation Oxfam hat das Vorgehen der saudischen Kriegskoalition verurteilt, den Bürgern im Jemen Nahrung, Treibstoff und Arzneimittel zukommen zu lassen, und dieses Verhalten als inhuman und unmoralisch bezeichnet.

Nach tausend Tagen Widerstand gegen brutale Aggression ist der Jemen nun noch stärker von einer Hungersnot betroffen, hieß es in der OXFAM-Erklärung, die am Mittwoch veröffentlicht wurde.

Mark Golding, ein leitender Mitarbeiter der Hilfsorganisation äußerte sich besorgt über die anhaltende Aggression gegen das Land und forderte die Einstellung der Waffenverkäufe an Saudi-Arabien insbesondere seitens der USA und Großbritanniens. Er sagte, Großbritannien das für die Jemen-Akte im Sicherheitsrat verantwortlich ist, könnte den Verlauf des Krieges in diesem Land ändern.

Einem Bericht der Hilfsorganisation Oxfam zufolge sind achteinhalb Millionen Menschen im Jemen von einer Hungersnot bedroht, eine Million leiden an Cholera und drei Millionen Jemeniten mussten aus ihren Häusern flüchten.

Oxfam ist eine der größten internationalen Hilfsorganisationen, die sich für die Bekämpfung von Armut, Hunger und Ungerechtigkeit einsetzt und die aus 15 Organisationen in 98 Ländern besteht.

Im März 2015 hat Saudi-Arabien mit Unterstützung der USA und einigen deren Verbündeten seine Militärangriffe auf den Jemen begonnen und eine See- und Luftblockade gegen das Land verhängt.

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