• Frankreichs Präsident droht mit Angriff auf Syrien

Paris (ParsToday/IRNA) - Frankreichs Präsident Emmanuel Macron hat mit Militärschlägen gedroht, sollte der Einsatz von verbotenen Chemiewaffen in Syrien sicher nachgewiesen werden.

Man werde an dem Ort zuschlagen, von dem solche Angriffe ausgegangen seien, teilte er vor Reportern in Paris mit. Derzeit lägen den französischen Geheimdiensten noch keine gesicherten Beweise für erneute Giftgasangriffe auf die Zivilbevölkerung in Syrien vor, gestand Macron ein.

Bereits am Freitag hatte die französische Verteidigungsministerin Florence Parly in einem Gespräch mit dem Hörfunkprogramm France Inter erklärt, bislang lägen keine zuverlässigen Beweise für den Einsatz chemischer Waffen durch Damaskus vor. 

Die USA und ihre Verbündeten haben wiederholt versucht, der syrischen Regierung die Schuld für C-Waffen-Einsätze in diesem Land, einschließlich des fragwürdigen Giftgasangriffs am 4. April 2017 in der Region Khan Sheikhoun im Süden von Idlib, bei dem mehr als 100 Menschen ums Leben kamen, zuzuweisen. Damaskus wies diesen Vorwurf mehrmals entschieden zurück.

Das russische Außenministerium gab zudem kürzlich bekannt, dass die USA und ihre Verbündeten durch ihre Anschuldigungen gegen die syrische Regierung beabsichtigen, die Terroristen zu retten.

Die Krise in Syrien begann 2011 durch die massive Invasion von Terrormilizen, die von Saudi-Arabien, den USA und ihren Verbündeten unterstützt werden. Dadurch versuchen sie, die Machtverhältnisse in der Region zu Gunsten des zionistisch-israelischen Regimes zu ändern. 

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Feb 14, 2018 09:31 Europe/Berlin
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