• China: Handelsstreit mit USA wird in globale Wirtschaftskrise münden

Peking (IRINN) - Der chinesische Handelsminister Zhong Shan hat am Sonntag betont, China wolle keinen Handelskrieg und werde auch keinen Handelskrieg aus eigener Initiative starten.

Ein Handelskrieg könnte China und den USA sowie der Welt nur Katastrophen bringen, sagte der chinesische Handelsminister Zhong Shan am Sonntag auf einer Pressekonferenz der ersten Tagung des 13. Chinesischen Nationalen Volkskongresses in Beijing.

Er fügte hinzu, China sei aber in der Lage, jeglicher Herausforderung zu begegnen und werde die Interessen des Staates und der Bevölkerung mit Entschlossenheit verteidigen.

US-Präsident Donald Trump hatte am Donnerstag die Einführung von Strafzöllen auf Stahl- und Aluminiumimporte bekannt gegeben. Diese sollen bei eingeführtem Stahl 25 Prozent und bei Aluminium 10 Prozent betragen. Das Gesetz wird mit 23. März in Kraft treten.

Seinen Entschluss bekundete Trump damit, die Massenproduktion von Stahl durch China habe einen globalen Preissturz herbeigeführt. Die Einführung von Strafzöllen sei laut dem US-Präsidenten für die nationale Sicherheit in den USA notwendig.

Chinesische Stahlproduzenten forderten die Regierung in Peking nun auf, im Gegenzug dazu, die Zölle auf amerikanische Produkte wie Edelstahl, Kohle und Elektronik zu erhöhen.

Nach dem Druck US-Verbündeter auf Washington, suchen die USA nun nach einem Weg, jene Länder zu reduzieren, die von der neuen Regelung ausgenommen sind.

Bislang waren Mexiko und Kanada von diesen Zöllen befreit. Trump hatte auch bereits angekündigt, dass Australien nicht von den Strafzöllen auf US-Importe von Stahl und Aluminium betroffen sein werde.

Mar 11, 2018 08:28 Europe/Berlin
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