• UNO besorgt über schlechte Sicherheitslage in Myanmar

Rakhine ( ParsToday/IRNA) - Laut der stellvertretenden Nothilfekoordinatorin im Amt für die Koordinierung humanitärer Angelegenheiten(OCHA), sei die Region Rakhine für eine Rückkehr der Flüchtlinge noch nicht sicher genug.

Ursula Müller, stellvertretende Nothilfekoordinatorin der OCHA, war nach Rakhine gereist, um sich dort ein Bild von der Sicherheitslage zu machen. Laut Müller seien  dort die Dörfer in der Provinz Rakhine niedergebrannt, und außerdem hätten die Menschen dort keinen Zugang zu Gesundheitseinrichtungen.

Zwar hatte sich Myanmar, laut der Vereinbarung mit Bangladesch dazu verpflichtet, für die Sicherheit der Flüchtlinge in  Rakhine zu sorgen, ist aber offensichtlich für eine Rückführung noch nicht bereit, fügte sie hinzu.

Im November 2017 hatten Myanmar und Bangladesch die Rückführung von mindestens 700 000 Rohingya-Flüchtlingen, die seit Oktober 2016 in Bangladesch eintrafen, in den Bundesstaat Rakhine, vereinbart.

Die Verantwortlichen beider Länder hatten sich auf eine Rückführung der geflohenen Rohingya ab Januar 2018 geeinigt. Die myanmarische Regierung weigert sich jedoch, die Flüchtlinge aufzunehmen, deren Zahl bereits auf mehr als eine Million geschätzt wird.

Bei den Angriffen des myanmarischen Militärs und extremistischer Buddhisten auf die muslimischen Gebiete in Rakhine sind seit dem 25. August 2017 tausende  Rohingyas getötet und verletzt worden und hunderttausende von dort vertrieben.

 

 

 

 

 

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Apr 08, 2018 21:59 Europe/Berlin
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