• Al-Houthi: USA und Großbritannien für Krieg in Hudaida verantwortlich

Sanaa (ParsToday) - Der Chef des Hohen Revolutionsrates im Jemen Mohammed Ali al-Houthi hat die USA und Großbritannien für jegliche Kämpfe in der westjemenitischen Stadt al-Hudaida verantwortlich gemacht.

Al-Houthi sagte am Mittwoch, es gehe gar nicht um einen Waffenstillstand. "Saudi-Arabien wirft die Frage einer Waffenruhe auf den Tisch und will damit einen Psycho- und Propagandakrieg gegen das jemenitische Volk entfachen".

Die saudische Allianz hatte am Mittwoch mit ihren Angriffen auf die Hafenstadt Hudaida begonnen. Zeitgleich mit den Operationen zur Besetzung der Hafenstadt beschossen jemenitische Kräfte ein Schiff der Koalition mit zwei Raketen und drängten es zurück, weitere saudische Schiffe wurden dadurch ebenfalls zum Abzug gezwungen.

In den Berichten der jemenitischen Volkseinheiten hieß es dazu, dass zwei ihrer Raketen auf einem Kriegsschiff der Vereinigten Arabischen Emirate nahe Hudaida eingeschlagen seien. Laut den Seestreitkräften des Landes werde der Angriff auf Kriegsschiffe der VAE nicht der erste und auch nicht der letzte sein.

In diesem Zusammenhang gab der Oberkommandeur der jemenitischen Streitkräfte bekannt, dass am Donnerstag vier Militärs, darunter ein Marine-Offizier des Landes bei den Kämpfen in Hudaida getötet worden seien.

Im libanesischen Staatsfernsehen al-Mayadeen wurde berichtet, die saudische Koalition habe allein am Mittwoch mehr als hundert Angriffe auf den jemenitischen Hafen Hudaida durchgeführt.

Jun 14, 2018 10:12 Europe/Berlin
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