Genf(ParsToday)- Vertreter der für die Waffenruhe in Syrien zuständigen Garantiestaaten, Russlands, der Türkei und Irans, haben sich in Genf mit dem UNO-Beauftragten, Staffan de Mistura, zu Beratungen über den Syrienkonflikt getroffen.

Bei diesem zweitägigen Treffen, das gestern zu Ende ging, erörterten die Teilnehmer die Bildung eines Verfassungskomitees.

De Mistura hatte zuvor bekanntgegeben, dass er  für das Verfassungskomitee von der syrischen Regierung bereits eine Liste mit Namen von 50 Personen erhalten habe, damit der Rahmen für die Umsetzung politischer Reformen festgelegt werde.

Iran nahm mit einer Delegation unter der Leitung seines  Vizeaußenministers, Hossein Dschabri-Ansari, an den Beratungen in Genf teil.

Vertreter Russlands, der Türkei und des Irans hatten sich Ende Dezember letzten Jahres in Astana auf den 29. und 30. Januar als Termin für einen sogenannten Kongress der Völker Syriens in Sotschi geeinigt.  Die anwesenden Teilnehmer hatten  sich bei Gesprächen im russischen Schwarzmeerort  grundsätzlich auf die Einrichtung eines Ausschusses zur Ausarbeitung einer Nachkriegsverfassung geeinigt.  Zudem hatte sich der Kongress für demokratische Wahlen in dem Bürgerkriegsland ausgesprochen.

Dschabri-Ansari und de Mistura hatten sich am 10. Juni auf eine neue Runde von Friedensgesprächen zu Syrien für den 18. und 19. Juni geeinigt.

Jun 20, 2018 15:06 Europe/Berlin
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