• Unicef: Mehr als 2.000 Jemeniten an Cholera gestorben

New York (IRNA) - In den letzten 13 Monaten sind nach Angaben des UN-Kinderhilfswerks Unicef mehr als 2.300 Jemeniten an Cholera und der verschlechterten hygienischen Lage im Land gestorben.

Der Zeitung al-Quds al-Arabi von Donnerstag zufolge, schrieb Unicef auf Twitter, dass die Zahl der im Jemen mit Cholera infizierten Personen während dieses Zeitraums auf mehr als 1,1 Millionen Menschen angestiegen sei. 

Die hygienische und medizinische Infrastruktur im Jemen ist stark geschädigt. Außerdem wurden im letzten Jahr laut einem UN-Bericht 1,3 Millionen jemenitische Kinder bei  Auseinandersetzungen getötet oder verletzt.

Der mehr als vierjährige und von Saudi-Arabien angeführte Krieg auf das ärmste arabische Land, den Jemen, führte dazu, dass mehr als 80 Prozent der Bevölkerung keinen Zugang zu Nahrungsmittel, Treibstoff, Trinkwasser und Gesundheitsdienstleistungen hat.

Im Schatten des Schweigens der Internationalen Gemeinschaft greifen saudische Kampfjets fast tagtäglich Wohngebiete und Infrastrukturen im Jemen an. Die von Saudi-Arabien geführte Kriegskoalition begann am 26. März 2015 mit ihren Luftangriffen, um den zurückgetretenen und geflohenen Präsidenten Abd Rabbo Mansur Hadi wieder an die Macht zu bringen.

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Jul 19, 2018 10:18 Europe/Berlin
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