• Keine Spur von Scham bei der jetzigen US-Regierung

Vor kurzem hat Ajatollah Khamenei, Oberhaupt der Islamischen Revolution Iran, auf die zunehmende Unflätigkeit und Schamlosigkeit der politischen Amtsträger in den USA in den letzten Monaten hingewiesen und gesagt: „Schon vorher haben sie nicht die Regeln der Politik und Diplomatie bei ihren Aussagen eingehalten, aber die jetzigen Verantwortlichen des US-Regimes sprechen so roh, schamlos und  unkultiviert zur Außenwelt, dass es den Anschein habt, dass sie überhaupt keine Scham mehr kennen.“

 

Am Montag der vergangenen Woche hat Ajatollah Khamenei vor einer großen Versammlung von Bürgern an zwei Verbrechen der Saudis, die diese vor kurzem, unterstützt von den USA, in Jemen an der Bevölkerung verübten, erinnert, nämlich die Bombardierung eines Krankenhauses und der tödliche Angriff auf einen Bus mit Kindern. Er sagte: 

„Die Welt war erschüttert. Ihr Gewissen hat sich gerührt. Die Staaten haben ihr Bedauern erklärt, wenigstens nach außen hin! Aber was haben die USA gemacht?  Anstelle dieses offensichtliche Verbrechen zu verurteilen, haben sie gesagt: `Wir arbeiten mit den Saudis strategisch zusammen!`“  Ajatollah Khamenei sagte: „Sind diese Verantwortungsträger der USA wirklich noch Menschen?“ 

Außerdem bezeichnete Ajatollah Khamenei es als großes außergewöhnliches  Verbrechen, dass man in den USA fast 2 Tausend Kinder von ihrer Müttern getrennt und in einem käfigartigen Raum festgehalten hat , weil ihre Eltern Einwanderer sind und fügte hinzu: „Man sollte dabei bedenken, dass die USA solche Maßnahmen vor den Augen der Weltbevölkerung ergreift, ohne sich irgendwie dafür zu schämen“ 

                          

        Iranfeindliche Politik von Trump

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Die jetzige US-Administration  unter Leitung von Präsident Donald Trump praktiziert eine höchst feindliche Politik gegen Iran  und scheut in diesem Rahmen keinerlei Lügen.  Die amerikanischen Staatspolitiker  erheben  in allen Kreisen haltlose Vorwürfe gegen die Islamische Republik Iran, während  sie und ihre Verbündeten in Wahrheit selber die Verkörperung solcher Untaten sind. Hin und wieder behauptet Donald Trump persönlich auf Twitter, die

 

Islamische Republik Iran sei ein gefährlicher Staat in der Region, und droht jede Art von Druckmittel an, um Iran zu einem anderen politischen Kurs zu zwingen.  

Alles in allem  stellt die Anti-Iran-Politik der jetzigen US-Administration  -  wie Unterstützung des Terrorismus,  Verletzung der Menschenrechte, Einmischung in die Angelegenheiten anderer Länder und Destabilisierung der Region – ein schamloses rücksichtsloses Trauerspiel dar.   Professor Akbar Montaser von der George Washington Universität, USA, schrieb kürzlich in einem Artikel, der im  Internetportal Veterans Today erschien:  „Viele Amerikaner kritisieren das iranische Regierungssystem, aber die übertriebenen Behauptungen des US-Außenministers Mike Pompeo akzeptieren die meisten von ihnen nicht.“   Was Pompeo über Iran behauptet, treffe vielmehr auf die   Anführer von Terrorismus unter den US-Verbündeten wie Saudi Arabien und die Emirate zu.

Die jetzigen Regierungspolitiker in den USA werfen dem Iran in der Weltöffentlichkeit die Unterstützung von Terrorismus und Destabilisierung der Region vor, während keinem ihre Unterstützungspolitik für diejenigen verborgen bleibt, die an vielen Orten auf der Welt Verbrechen begehen.  Die volle Unterstützung der Amerikaner für die Zionisten, welche palästinensischen Kinder töten und die Palästinenser vertreiben, sowie die US-Hilfen an das saudische Regime im Krieg gegen Jemen sprechen für den Gipfel der Schamlosigkeit der amerikanischen Führung. Die US-Administration unterstützt  bedingungslos und offen beide verabscheuten Regime vor aller Welt.  Sie lässt  alle Regeln der Diplomatie  beiseite. Ihr Verhalten gegenüber den  weltweiten Entwicklungen  demonstriert, dass sie von keiner Art von Menschenrechtsverletzung zurückscheut. Dennoch wollen die Amerikaner den anderen mit Gewalt ihren Willen aufzwingen.

 

Die Politik der Trump-Regierung stellt ein befehlshaberisches Verhalten dar, welches auf Maßlosigkeit  beruht. Diese Strategie ist der Nährboden für alle Probleme auf der Welt. Stephen Walt,  Dozent für internationale Beziehungen an der Howard Universität, USA, stellte in einem Kommentar fest, dass  die  Präsenz der USA in anderen Länder  immer mit  Unruhen und dem Auftreten von Extremismus und neuer Diktatur einhergeht. Walt   erklärte in einer Notiz, die in der US-Zeitschrift Foreign Politics veröffentlicht wurde:

„Ein kurzer Blick auf die Resultate der US-Strategien im Mittleren Osten zeigt, dass der Rückgang des US-Einflusses kein Grund zur Besorgnis ist, weil es überall, wo die Fußspuren der USA zu erkennen sind, auch Gewalt, Extremismus und den Auftritt neuer Diktaturen  gibt.“

 

Untertänigkeit der Trump-Regierung gegenüber Israel

       Viele Experten, darunter auch Professor Akbar Montaser, sind der Meinung, dass es etwas mit Israel zu tun hat, wenn die US-Regierung Lügen über den Iran verbreitet, und dass dieses Besatzerregime auf üble Weise die  Massenmedien beherrscht.  15 Milliardäre, die fest mit dem zionistischen Regime kooperieren,  haben die Nachrichten- und Medienunternehmen der USA an sich gerissen. Mit Hilfe ihres Reichtums beeinflussen sie die Medieninhalte in der gewünschten Richtung.

 

Die amerikanischen Neokonservativen begehen in Gestalt der treuen Freunde des israelischen Regimes  Verrat an ihrer eigenen Bevölkerung.  Im Internetportal Veterans Today hieß es:  „Diese amerikanisch-israelischen Neo-Konservativen üben in allen Institutionen der US-Regierung darunter in 17 Nachrichtendiensten, die die United States Intelligence Community  - Nachrichtendienstgemeinschaft – bilden, Macht aus.“

All das  lässt erahnen, welchen Einfluss die Zionisten auf die schamlose Politik der Amerikaner gegenüber dem Iran haben.  Der Austritt der USA aus dem Gemeinsamen Umfassenden Aktionsplan ist ein klares Beispiel für diese Einflussnahme.  In Folge der  Zusammenarbeit der Amerikaner mit den Zionisten, welche unter Trump ihren Gipfel erreicht hat, beziehen auch  die Anführer der Terroristen in der westasiatischen Region dreist gegen Iran Position.  

In diesem Rahmen bewegt sich auch die Bemühung  Trumps nach Bildung einer  anti-iranischen Allianz um die Achse  Israel und einige arabische Regimes.  Diesbezüglich hat Noam Chomsky, der bekannte amerikanische Sprachwissenschaftler und Historiker gesagt:  „Die US-Regierung beabsichtigt eine Stärkung der Grundlagen für die Allianz von Israel und arabischen Ländern zwecks Bekämpfung des gemeinsamen Feindes, nämlich  Iran, und damit ein Land, das  die Vorherrschaft der USA in der Region und  die Handlungsfreiheit Israels bei der Anwendung von Gewalt in Gefahr gebracht hat.“

 

Die US-Politik – Ursache aller Krisen

 

Am Verlauf der Geschichte lässt sich leicht ablesen, dass die Amerikaner  in jeder Region, die sie betraten, größere Probleme heraufbeschworen haben, und ihr Vorgehen  Unsicherheit und Instabilität hervorrief. Der Irak-,  der Syrien- und der Jemen-Krieg haben  der Weltbevölkerung deutlich gezeigt, dass diese Kriege auf die imperialistische Politik der USA zurückgehen und die Amerikaner immer zu ihrer Rechtfertigung falsche Behauptungen aufgestellt haben. Es bleibt niemandem verborgen, dass die US Politik  zur Gründung der IS-Terrorgruppe geführt hat. Aber die jetzige US-Administration ist so  unverschämt zu behaupten, dass der Iran den Terrorismus unterstütze. Stephan Walt von der Howard  Universität  hat  die zerstörerische Politik der USA gut veranschaulicht und gesagt:   „Der US-Einfluss in der Region hat bislang fast immer negative Wirkungen zur Folge gehabt. Das Erscheinen der IS-Terrorgruppe und die Ermordung von Tausenden sind eine Folge des Krieges, den Amerika 2003 im Irak geführt hat.“

Stephan Walt bezeichnet die jetzige menschliche Krise im Jemen als die derzeit schrecklichste auf der Welt. Er sieht  die Ursache für diese Krise in der  Unterstützung der USA, welche diese der saudischen Allianz während der blutigen Jemen-Offensive leisten.   

 

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Sep 04, 2018 20:20 Europe/Berlin
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