• Assad: Sieg in Idlib ließ Jahrhundert-Deal scheitern

Damaskus (Al-Alam) - Laut dem syrischen Präsidenten Bashar Assad hat die Befreiung der Provinz Idlib den US-Jahrhundert-Deal in der Region zum Scheitern gebracht.

Al-Alam unter Berufung auf die amtliche syrische Nachrichtenagentur SANA zufolge, gab Bashar Assad dies am Sonntag auf einer Tagung des Zentralkomitees der Baath-Partei bekannt.

Laut dem syrischen Präsidenten stehen die Ereignisse, die gerade in Syrien geschehen, mit dem Jahrhundert-Plan der USA in Verbindung.

Er hob hervor, dass sich der Jahrhundert-Deal von Beginn an auf Palästina bezogen habe und nach dem Rückzug einiger Staaten aus der antizionistischen Front nun an Tempo gewann.

Im Rahmen dieses Plans übernimmt Israel die Sicherheit über die meisten Gebiete im Westjordanland und über die Grenzübergänge und lediglich die arabisch geprägten Gebiete im Ostteil von al-Quds sollen an die Palästinenser übertragen werden. Die Kontrolle des Gazastreifens hänge zudem davon ab, ob die Hamas einer Entwaffnung zustimme.

In Bezug auf die Operationen in der Provinz Idlib bekräftigte Syriens Präsident: Die Rückeroberung von Idlib stellt eine Gefahr für die Pläne der USA und des Westen für die Region dar. Assad zufolge sei es sehr wichtig gewesen, dass die Provinz aus den Fängen der Terroristen befreit wurde.

Laut Assad werde die Sotschi-Vereinbarung ermöglichen, auch an anderen Regionen Fortschritte zu erzielen, um ein weiteres Blutvergießen zu vermeiden.

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Oct 08, 2018 08:57 Europe/Berlin
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